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Digitalpiano für Anfänger: Die besten preiswerten E-Pianos im Test

  • Digitalpiano für Anfänger: Selbst für kleines Geld bekommt man heutzutage E-Pianos, die in Klang und Tastatur gute Qualität bieten.
  • Viele Einsteiger-Digitalpianos profitieren von der Technik der größeren Modelle. Eine 88er Tastatur mit Hammermechanik sowie eingebaute Lautsprecher sind weitgehend Standard, aber es gibt auch andere Bauformen.
  • Jeden E-Piano-Test findest du als Video-Beitrag auf dem Youtube-Kanal von www.pianoo.de.
Digitalpiano für Anfänger - die besten Instrumente im Video-Test
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Welches ist das beste Digitalpiano für Anfänger? Die meisten wollen zunächst nicht zu viel Geld ausgeben, aber taugt ein Einsteiger-Digitalpiano zum extrem kleinen Preis überhaupt, um damit Klavier zu lernen? In diesem E-Piano-Test zeigen wir gemeinsam mit dem Klavierlehrer Yacine Khorchi von music2me.de, welche E-Pianos am besten geeignet sind, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du dabei Geld sparen kannst.

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E-Piano für Anfänger - Video-Link

Worauf achten beim E-Piano für Anfänger?

Auf welche technischen Merkmale du beim Kauf eines Einsteiger-E-Pianos achten musst und wie du mit Bundles u.U. viel Geld sparen kannst, erfährst du in unserem Ratgeber-Video – hier schauen wir uns erstmal die Top 10 der E-Piano-Modelle für Anfänger an.

Welches E-Piano für Anfänger?

Wer sich ein Digitalpiano für Anfänger kaufen möchte, weiß im ersten Moment vielleicht nicht viel über die verschiedenen Möglichkeiten. Unserer Testreihe richtet sich vor allem an diejenigen, die sich mit der Technik nur wenig oder gar nicht auskennen.

Maßgebend für die Auswahl der Test-E-Pianos war das Preislimit von 1.000 Euro und die Frage, welche Merkmale ein Digitalpiano für Anfänger mindestens aufweisen sollte, damit es zum Klavierspielen und -lernen geeignet ist.

Top 10: Die zehn besten E-Pianos für Anfänger

Zur Auswahl standen uns viele verschiedene Modelle – vom einfachen Portable Piano bis hin zum ausgewachsenen Homepiano mit allem Drum und Dran. Als Digitalpiano für Anfänger kommen durchaus alle Instrumente infrage, aber es gibt in Ausstattung und Konzept viele Unterschiede. Die empfohlenen Einsteiger-Digitalpianos sind alle unterhalb von 1.000 Euro zu haben, manche davon sogar unter 500 Euro.

Platz 1: GEWA PP-3 – günstig im Bundle

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Toller Klavierklang eines Steinway-Flügels und großer Funktionsumfang für kleines Budget. Hier lohnt es sich, gleich das günstige Bundle-Angebot inklusive Stativ und 3fach-Pedal-Lyra zu kaufen.

Pro und Contra

  • Toller Klavierklang
  • Günstiger Preis
  • Favorite-Sounds speicherbar

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Das GEWA PP-3 dürfte ein Verkaufshit werden, denn für ein E-Piano der Einsteigerklasse wird ein hohes klangliches Niveau geboten.

PP-3 :   498,00 €

ZUM ANGEBOT

PP-3 Stand :   99,00 €

ZUM ANGEBOT

PP-3 Bundle :   579,00 €

ZUM ANGEBOT

Platz 2: Roland FP-10 – beste Tastatur unter 500 Euro

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Das kleinste Modell der FP-Serie hat die hochwertige Tastatur der größeren Modelle geerbt und ist damit das einzige E-Piano unter 500 Euro, das eine Hammermechanik-Tastatur mit Ivory-Feel und Druckpunktsimulation bietet.

Pro und Contra

  • Günstiger Preis
  • beste Tastatur in der Preisklasse
  • Ivory Feel
  • Druckpunktsimulation
  • Einfacher Fußtaster anstelle Sustain-Pedal

Ralf Willke

ZUM TEST

Ein sehr guter Pianosound und eine dazu „passende“ Tastatur machen das Roland FP-10 zur absoluten Kaufempfehlung.

FP-10 :   433,00 €

ZUM ANGEBOT

KSCFP10-BK :   94,00 €

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DP-10 :   45,00 €

ZUM ANGEBOT

Platz 3: Thomann DP-28 Plus

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Das Thomann DP-28 Plus bietet eine Menge gute Features, für die man eigentlich deutlich mehr auf den Tresen blättern müsste

Pro und Contra

  • Preis/Leistung top
  • Gute Soundauswahl
  • Großer Funktionsumfang
  • USB-Audio/MIDI

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

So günstig kann Pianospielen sein, ohne auf eine moderne Ausstattung und gute Sounds zu verzichten. Für ein Portable Piano mit so viel Ausstattung müsste man deutlich mehr auf den Tresen blättern.

DP-28 Plus :   389,00 €

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DP-28 Plus WH :   395,00 €

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Platz 4: Yamaha P-145

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Der Nachfolger des erfolgreichen Yamaha P-45 bringt alles mit, um ein neuer Megaseller zu werden: Guter Klavierklang, gutes Spielgefühl, moderne Ausstattung inklusive App-Kompatibilität und USB-Audio/MIDI.

Pro und Contra

  • Schöner Klavierklang
  • USB-Audio/MIDI-Funktion
  • 3fach Pedal-Anschluss
  • kompatibel zu Smart PIanist
  • einfacher Fußschalter für Sustain

Henrik Bruns

ZUM TEST

Man darf prognostizieren, dass das neue P-145 alles dafür mitbringt, um die seit acht Jahren anhaltende Erfolgswelle des P-45 fortzusetzen. Denn die Verbesserungen an Klavierklang und Ausstattung können sich sehen bzw. hören lassen.

P-145 B :   415,00 €

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FC 3A :   79,00 €

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Platz 5: Kawai ES-120

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Digitalpiano für anspruchsvolle Einsteiger: Gute Tastatur und guter Sound begeistern nicht nur Anfänger.

Pro und Contra

  • Gute Klangqualität
  • Gehäuse robust und kompakt
  • Virtual-Technician-Funktion
  • Einfacher Fußtaster für Sustain

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Feinschliff beim Klavierklang, mehr Robustheit und schickes Design beim Gehäuse und nicht zuletzt auch die Aufwertung der Tastaturmechanik machen das kleinste Modell der Kawai-ES-Serie einmal mehr zu einem soliden Einsteiger-E-Pianos zum attraktiven Preis.

ES-120 B :   599,00 €

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HML-2 B Stand :   135,00 €

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F-351 B :   99,00 €

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Platz 6: Casio CDP-110

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Sehr kompakt und leicht – das CDP-S110 ermöglicht einen sehr günstigen Einstieg mit Hammermechanik und sogar Ivory-Feel-Decklagen.

Pro und Contra

  • Solides E-Piano für Einsteiger
  • Gutes Spielgefühl
  • Tasten mit Ivory-Feel
  • Kompakt und leicht
  • einfacher Fußtaster für Sustain

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Ein wichtiger Pluspunkt ist die hochwertige Hammermechanik-Tastatur, die in punkto Spielbarkeit und Ebony/Ivory-Feel in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Die spartanische Ausstattung an Bedienelementen ist wiederum ganz typisch für die Instrumentenkategorie.

CDP-S110 BK :   355,00 €

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CDP-S110 WH :   369,00 €

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CS-46 P Stand :   95,00 €

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Platz 7: GEWA DP-345 – Homepiano mit Steinway-Klang

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Hochwertiger Klavierklang zum günstigen Preis: Das GEWA DP-345 profitiert vom ausdrucksstarken Klavierklang des Top-Modells UP-405 und der 256 Stimmen starken Klangerzeugung.

Pro und Contra

  • Gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • Toller Klavierklang
  • Gutes Spielgefühl
  • Pedalweg etwas hart

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Das GEWA DP-345 begeistert mit einem schönen und charakterstarken Steinway-Sound und einem ausgewogenen Spielgefühl. Die kostenlos erhältliche "GEWA Piano Remote"-App macht die Handhabung per Android- oder iOS-Mobilgeräten noch komfortabler.

DP 345 Black :   998,00 €

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DP 345 White :   998,00 €

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DP 345 Rosewood :   998,00 €

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Platz 8: Kawai KDP-120

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Das kleine KDP-120 profitiert von den Klavierklängen SK-EX und EX der größeren Modelle. Ausgestattet mit USB-MIDI und Bluetooth ist auch die drahtlose Verbindung zur PianoRemote-App möglich, welche von Kawai für Android- und iOS-Geräte kostenlos angeboten wird.

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Klein im Preis, groß im Klang. Hier überzeugen die Spiel- und Klangeigenschaften ebenso wie der Funktionsumfang. Ein top E-Piano für Einsteiger und Anfänger!

KDP-120 B :   929,00 €

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KDP-120 W :   929,00 €

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KDP-120 R :   949,00 €

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Platz 9: Yamaha YDP-145

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Yamahas kleinstes Einsteiger-Homepiano – es profitiert vom CFX-Klavierklang der Clavinova-Serie und ist auch bei der Integration der Smart-Pianist-App up-to-date. Auch erhältlich im modernen Slim-Design als YDP-S35.

Pro und Contra

  • Solides Einsteiger-Piano
  • Guter Klavierklang
  • USB-Audio/MIDI-Funktion
  • Tasten ohne Ivory-Touch

Henrik Bruns

ZUM TEST

Keine Kompromisse bei Intonation und Spielgefühl - in diesen entscheidenden Punkten liegt das aktuelle kleine Yamaha Arius YDP-145 ganz weit vorne, und Einsteigern wie auch fortgeschrittenen Spielern wird so schnell die Freude an diesem Instrument nicht vergehen.

YDP-145 B Arius :   890,00 €

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YDP-145 R Arius :   890,00 €

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YDP-145 WH Arius :   890,00 €

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Platz 10: Thomann DP-140B U

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Wenn’s ein bisschen mehr sein darf und im Wohnzimmer nicht nur gut klingen, sondern auch gut ausschauen soll: Das Thomann DP-140B U könnte man fast für ein Upright-Klavier halten.

Pro und Contra

  • Klavierdesign zum Einsteigerpreis
  • Ivory-Feel-Tastatur
  • Gutes Lautsprechersystem
  • Ansprechender Klavierklang
  • Hybrid-Holztastatur (nur DP-140BP UW)
  • Zusatzklänge eher mäßig

Jörg Sunderkötter

ZUM TEST

Mit seinem Kleinklavier-Design hebt sich das Thomann DP-140B U vom üblichen Digitalpiano-Look ab, während das wohl dimensionierte Lautsprechersystem das Instrument im Wohnzimmer auch klanglich gut in Szene setzt.

DP-140B U BK :   879,00 €

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DP-140BP UW :   999,00 €

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DP-140WH U :   879,00 €

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Yacine Khorchi - Klavierlehrer von music2me
Yacine Khorchi ist Klavierlehrer und ausgebildeter Jazzpianist. Besonders interessierte uns bei der Testreihe, wie er ein Digitalpiano in Klang und Spielgefühl bewertet.

Digitalpianos testen mit Klavierlehrer Yacine Khorchi

Yacine Khorchi –  der studierte Jazzpianist betreibt als Klavierlehrer das eLearning-Portal music2me.de. Hier wird Yacine immer auch von seinen Schülern gefragt, welches Digitalpiano für den Anfang zu empfehlen ist. Um diese Fragen möglichst aktuell beantworten zu können, hatte Yacine die Testreihe geplant und die PIANOO-Redaktion eingeladen, daran teilzunehmen.

Mehr über die Lerninhalte von music2me erfahren.

Digitalpiano-Tests auf YouTube

Die einzelnen Piano-Tests findest du als Videos auf dem YouTube-Kanal von www.pianoo.de sowie in Form von Testberichten hier auf www.pianoo.de. Die getesteten Modelle bewegen sich dabei in den Preiskategorien „Digitalpiano unter 500 Euro“, „Stagepiano zwischen 500 und 1000 Euro“ sowie „Digitalpiano zwischen 500 und 1000 Euro“. In diesen Kaufberatungen findest du weitere Details, die bei einem Digitalpiano für Anfänger generell wichtig sind.

digitalpiano-portable-piano-testen
Erstaunlich, wie viel Leistung bereits die kleinsten Portable Pianos mitbringen. Für unsere Testreihe haben wir einen Raum von etwa 16 qm gewählt, um die Instrumente unter möglichst realistischen Bedingungen akustisch bewerten zu können.

Homepiano oder Stagepiano?

Es ist schon kurios, wie sehr die Ausstattung von einem Instrument zum anderen variieren kann. Manchmal sind es nur kleine Details, die mit speziellen Möglichkeiten aber den Unterschied machen. So kann z.B. die Kombination von Digitalpiano und Smartphone bzw. Tablet die Funktionalität und den Bedienkomfort des Instruments auf ein ganz anderes Niveau stellen.

Ansonsten entsprechen die Digitalpiano-Konzepte recht unterschiedlichen Anwenderprofilen. Ist beim Homepiano das solide Gehäuse und das Lautsprechersystem extrem wichtig, so ist es beim Portable Piano die große Flexibilität, bei einem Stagepiano wiederum ein robustes Gehäuse, durchsetzungsfähige Sounds und Programmiermöglichkeiten.

Klavier lernen für Anfänger

E-Piano für Anfänger: Erwachsene und Kinder

Sollte man hier unterscheiden und gibt es Instrumente, die eher für Erwachsene bzw. eher für Kinder geeignet sind? Tatsächlich suchen manche explizit nach einem Digitalpiano für Kinder und landen dann meistens bei einem Toy-Piano oder im schlimmsten Fall bei dubiosen No-Name-Angeboten, in die man sein Geld besser nicht investieren sollte. Selbst dann nicht, wenn das Angebot irre günstig erscheint.

Toy Pianos hingegen sind – wie der Name vermuten lässt – Musikspielzeug und insofern pädagogisch wertvoll. Außerdem ist solch ein Kinderklavier eine wunderschöne Möglichkeit, ein Tasteninstrument im Kinderzimmer zu haben. Toy Pianos gibt es als mechanische Instrumente, aber auch als elektronische „Toy“-E-Pianos – zum ersthaften Klavierlernen aber sind sie weniger geeignet.

Wenn es ums Klavierlernen geht, dann gibt es im Prinzip keine unterschiedlichen Instrumente, die etwa kleineren Händen im Kindesalter das Spielen an einer Tastatur erleichtern würden. Allerdings gibt es E-Pianos, die mit sehr leichtgängigen Tastaturen ausgestattet sind. Und diese sind nicht nur für Kinder vorteilhaft, sondern ebenso für Erwachsene, die spät erst mit dem Klavierspielen beginnen.

E-Pianos mit halbgewichteten Tastaturen verzichten auf eine gewichtete Hammermechanik. Sie sind daher leichter zu spielen, allerdings längerfristig keine Lösung, wenn man richtig Klavier spielen lernen möchte. Bei halbgewichteten Tastaturen steht eher die Gewichtsersparnis und die damit gewonnene Mobilität im Vordergrund – mehr dazu in unserem Artikel „unterwegs Klavier spielen„.

Korg Liano
Korg Liano
Kundenbewertung:
(5)
Yamaha NP-35 Piaggero Black
Yamaha NP-35 Piaggero Black
Kundenbewertung:
(4)
Thomann SP-120
Thomann SP-120
Kundenbewertung:
(141)

Testkriterien: Was muss ein Digitalpiano für Anfänger leisten?

Wie viel Digitalpiano braucht man als Klavieranfänger mindestens und was kostet es eigentlich? Als Klavierlehrer empfiehlt Yacine Khorchi, die wesentlichen Merkmale in den Vordergrund zu stellen: „Eine gute Klaviatur mit 88 Tasten und Hammermechanik sowie ein schöner Piano-Sound sind ganz klar die wichtigsten Kriterien, wenn man mit einem Digitalpiano Klavier lernen möchte.“ Mit Vorgabe dieser Ausstattungsdetails wurden wir bereits in der unteren Preisklasse um 500 Euro fündig und konnten Digitalpiano-Modelle verschiedener Hersteller in unsere Testreihe aufnehmen.

Eine gute Klaviatur und ein schöner Piano-Sound sind ganz klar die wichtigsten Kriterien…

- Yacine Khorchi, music2me.de

Neben den Spiel- und Klangeigenschaften sollte ein Digitalpiano nützliche Funktionen für das Klavierlernen mitbringen. „Ein eingebautes Metronom sollte mindestens dabei sein“, erklärt uns Yacine, „denn das Üben zum Metronom ist schon wichtig. Wenn man akustisch Klavier übt oder eben über die eingebauten Lautsprecher eines Digitalpianos, kann man sich ein Metronom auch ganz klassisch auf sein Piano stellen. Beim Üben mit dem Kopfhörer wird es hier aber schon kompliziert oder ist je nach Ausstattung des Instruments erst gar nicht möglich“.

Yacine betont, dass eine Recorder-Funktion sehr sinnvoll ist, um damit seine Übungen und Etüden selber aufzunehmen. „Sein eigenes Spiel kann man am besten überprüfen, indem man es aufnimmt. Beim Hören der Aufnahme spürt man sofort, welche Passagen man noch mal üben sollte. Grundsätzlich kann man für den Zweck einen Audio-Recorder verwenden. Um so besser aber, wenn eine Recorder-Funktion gleich in das Digitalpiano eingebaut ist“.

Digitalpiano für Anfänger unter 500 Euro

Für alle, die weniger als 500 Euro Budget haben für ihr erstes Digitalpiano: Diese Portable Pianos sind nicht nur kompakt und handlich, sondern auch noch extrem leicht zu transportieren. Ideal für unterwegs und überall dort, wo eigentlich kein Platz für ein richtiges Digitalpiano ist. Die Instrumente sind schnell auf- und abgebaut und passen auf die Couch, auf den Küchentisch, ins Kinderzimmer… Beide E-Pianos bieten dabei eine top-moderne Integration von Mobilgeräten per USB-Audio/MIDI  und können dank Batteriebetrieb sogar auch mal draußen im Park gespielt werden.

Wie wichtig ist eine große Sound-Auswahl?

„Eine gewisse Auswahl bei den Sounds ist schon ein feine Sache, E-Pianos, Strings etc. können Abwechslung und zusätzlichen Spielspaß bringen“, fährt Klavierlehrer Yacine Khorchi fort, „aber solche Sounds sind eher zweitrangig, sofern es um das reine Klavierlernen geht. Vor allem wichtig ist mindestens ein guter Akustikpiano-Sound, der sich dynamisch gut spielen lässt. 

In puncto Sound ist die Polyphonie beim Digitalpiano wichtig, denn der Piano-Sound soll auch dann noch genug Reserven haben, wenn man mit dem Haltepedal spielt“. Es geht dabei ja nicht nur um das Erlernen von kleinen Klavieretüden. Es muss auch Spaß machen, einfach mal intuitiv die Möglichkeiten des Klavierklangs zu erkunden – auch wenn Manche das bloß als Herumklimpern bezeichnen würden“.

Piano-Sound und integrierte Lautsprecher

Wer meistens über Kopfhörer Piano spielt, darf davon ausgehen, dass der gebotene Klang gut ist. Bei den getesteten Digitalpianos bilden die Piano-Sounds einen stereo gesampelten Konzertflügel gut ab. Anders sieht es beim Spielen über die integrierten Lautsprecher aus. Das gibt die Platz sparende Bauweise nun mal vor: Insbesondere bei den kleineren und sehr günstigen Einsteigermodellen sollte man beim Klang der Lautsprecher keine großen Wunder erwarten.

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Das Test-Setup für unsere Digitalpiano-Tests (Foto:Tim Stöckinger)

Digitalpiano für Anfänger – so haben wir getestet

Begleitend zu unserer Video-Testreihe „Digitalpiano für Anfänger“ findest du Kaufberatungen und Testberichte auf www.pianoo.de. Die Tests mit Yacine Khorchi haben wir gefilmt und auf unseren Video-Kanal bei YouTube gestellt. Wir gehen dabei auf die wesentlichen Merkmale der Instrumente ein, wobei Yacine den drei wichtigsten Testkriterien auf den Grund geht: Spielgefühl und Klang sowie Funktionen, die beim Klavierlernen nützlich sind.

Yacine spielt die Instrumente ausführlich an, sodass du einen guten Eindruck von den Klangeigenschaften bekommst. In den Test-Videos hörst du meistens den Sound über die Audio- bzw. Kopfhörer-Ausgänge. Die Sound-Demos im Abspann aber sind über ein Stereo-Raummikrofon aufgenommen worden, um einen Eindruck zu vermitteln, wie das Instrument selber klingt, sobald man es über die eingebauten Lautsprecher beim Spielen hört.

Welches ist das beste Digitalpiano für Anfänger?

„Alles schön und gut – aber welches Digitalpiano geht aus dem Test-Marathon als Testsieger hervor?“ Die Frage ist nachvollziehbar, aber gar nicht so leicht zu beantworten. Denn zu individuell sind die Vorstellungen von einem perfekten Digitalpiano für Anfänger. Jeder hat nun mal seine eigenen Präferenzen: Braucht man ein Stagepiano, da man gerne auch mal in der Band spielen möchte? Oder soll es eher für das Wohnzimmer sein?

Und überhaupt: Was nützt ein Instrument, das in der Funktionalität – also einfach auf dem Papier – Sieger nach Punkten ist, aber in Klang und Spielgefühl einem selber nicht wirklich gefällt? Bei den Video-Testberichten geht es um die Frage, ob das Instrument grundsätzlich zum Klavierlernen geeignet ist. Mit mehr oder weniger Abstrichen trifft das für alle Testkandidaten zu.

Resümee: Mehr als ein Testsieger!

Unsere Favoriten aus dem Test-Marathon sind drei Modelle: GEWA PP-3,  Kawai ES-120 und das Yamaha P-145. Hier stimmte für uns das Zusammenwirken von Tastatur, Sound, Lautsprecherklang und technischer Ausstattung.

Mit dem GEWA PP-3 ist sogar ein Newcomer unter den Digitalpiano-Herstellern die Nummer eins, vor allem aber ist es im Preis unschlagbar günstig, wenn man gleich zum Bundle greift. Mit dem Kawai ES-120 und dem Yamaha P-145 zeigen dann die Platzhirsche des Digitalpiano-Segments, was man von einem guten Einsteiger-E-Piano erwarten darf. Allerdings muss man dafür – gerade auch beim Bundle – schon tiefer in die Tasche greifen. In Preis/Leistung hingegen überzeugte uns das Thomann DP-28 Plus.

Das muss aber nicht bedeuten, dass die anderen Testkandidaten etwa massiv schlechter abschneiden würden – einige können sogar mit tollen Features punkten. So lohnt es sich etwa beim Roland FP-10 und dem Casio CDP-S110, den Fokus auf die Hammermechanik-Tastatur zu setzen. Denn hier bekommt man für weniger als 500 Euro die besten Tastaturen. Hier sind dann die Lautsprechersysteme das Limit, was bei der kompakten Baugröße aber kaum verwunderlich ist.

Keine Hammermechanik und daher nicht in der  Top-10 berücksichtigt sind das Thomann SP-120 und das Korg Liano. Beiden Modellen gemeinsam ist eine halbgewichtete Tastatur, die wir zum Klavierlernen nicht bedingungslos empfehlen, aber sie eignen sich aufgrund ihres geringen Gewichts hervorragend, um  unterwegs Klavier spielen zu können.

Positiv überrascht waren wir vom Thomann DP-140B U. In der Klangauswahl muss man hier zwar Abstriche machen, aber zumindest ist der Klavierklang ordentlich und die Tastatur spielt sich dank Ivory-Feel, Druckpunktsimulation und 3fach-Sensor sehr schön. Bei der Gehäuseausführung als Upright mag man gar nicht glauben, was auf dem Preisschild steht. Unser Tipp, wenn als Digitalpiano für Anfänger explizit ein Homepiano gewünscht ist, das im Wohnzimmer auch toll aussehen soll.

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