Klang: Der größte Unterschied im Alltag
Im direkten Vergleich wird deutlich, dass die Klangwiedergabe zu den entscheidenden Unterscheidungsmerkmalen gehört.
Obwohl beide Testinstrumente mit hochwertigen Flügelsamples arbeiten, erzeugt das Digitalpiano ein deutlich räumlicheres Klangbild. Verantwortlich dafür ist vor allem das aufwendigere 4-Zonen-Lautsprechersystem des AP-750. Mehrere Lautsprecher verteilen die unterschiedlichen Klanganteile im Instrument und schaffen dadurch ein Spielgefühl, das stärker an ein akustisches Klavier erinnert.
Was die Ausdrucksmöglichkeiten und Klangdetails betrifft, muss man bei beiden Instrumenten auf nichts verzichten. Die Sounds wirken hochauflösend und berücksichtigen selbst subtile Details wie Sympathetic Resonance, Damper Noise, Key-off-Effekt usw.
Allerdings setzt das PX-S7000 darüber hinaus noch den Schwerpunkt mit modernen Piano- und Keyboard-Sounds. Besonders das HM-Modell in senfgelb sticht mit den Best-Hit-Sounds hervor. Nicht ohne Grund wird es auch das „Pop-E-Piano“ genannt.
Das Stagepiano klingt ebenfalls hochwertig und ausgewogen, wirkt jedoch direkter und kompakter. Für viele Anwendungen ist das vollkommen ausreichend. Wer allerdings regelmäßig längere Zeit spielt und besonderen Wert auf Klangtiefe und Räumlichkeit legt, wird die Vorteile eines Digitalpianos deutlich wahrnehmen.
Dennoch: Über Kopfhörer gespielt gibt es keine Unterschiede im Klangverhalten. Bei beiden Instrumenten entfalten die Piano-Sounds hier ihr maximales Potenzial – gute Kopfhörer vorausgesetzt.