Fallin – Klavierakkorde variieren
Experimentiere mit neuen Akkordtönen, weiteren Umkehrungen und auch Oktavierungen. Bei einfachen Songs ist es wichtig, das Arrangement umso lebendiger zu gestalten. Dir fallen bestimmt noch viele weitere Variationen ein.
Am Schluss des Refrains gibt es noch ein harmonisches Schmankerl. Den letzten Akkord alteriert Alicia nämlich zu einem H-Dur7 und damit zu einem Dominantseptakkord. Dafür musst du aus der Terz des Akkords, dem Ton D, nur ein Dis machen.
Ebenfalls eine Möglichkeit, die Akkorde zu variieren: Man spielt ab und zu verwandte Akkorde, um den Klang in einem Durchgang zu erweitern. Dafür bietet sich z.B. diese Akkordfolge an: e-Moll, h-Moll7, C-Maj7, D-Dur. Zum einen ersetzt man den e-Moll durch den C-Maj7 , was einen schön breiten Sound ergibt. Auch hier kannst du mit den Umkehrungen spielen, aber du wirst feststellen, dass trotz der erweiterten Harmonien die Akkorde eigentlich die gleichen bleiben.
Nur die Basstöne ändern sich. Zum anderen entsteht so eine Kadenz, die eine aufsteigende Reihe vom H zum E bildet und eine gewisse Spannung erzeugt.
h-Moll7 (D-Dur 1. Umkehrung / H)