Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenPortable E-Pianos für Einsteiger im Vergleich. Finde heraus, welches Instrument dein Favorit ist mit den Klangbeispielen aus Pop und Klassik. Hier findest du direkt zu den Stellen im Video zum Vergleichen.
Neun Digitalpianos zwischen 300 und 400 Euro im direkten Vergleich. Erfahre hier, worauf es beim ersten Instrument wirklich ankommt – und warum das Ergebnis einige Überraschungen bereithält. Sicher findest du aber einige Anregungen und Tipps für dein eigenes neues Stagepiano unter 400 Euro.
Ein Digitalpiano für 300 Euro – kann das wirklich gut genug sein, um Klavierspielen zu lernen? Wer sich heute nach einem Einsteigerinstrument umsieht, findet erstaunlich viele Angebote. Die Preise sind niedrig, die Ausstattung klingt viel versprechend. Hammermechanik, authentische Klavierklänge und digitale Anschlussmöglichkeiten gehören längst nicht mehr ausschließlich zur gehobenen Preisklasse.
Aber was bedeutet das für jemanden, der gerade mit dem Klavierspielen beginnt? Vielleicht suchst auch du gerade nach einem Stagepiano unter 400 Euro. Reicht es, wenn ein Instrument einigermaßen nach Klavier klingt und sich die Tasten schwer genug anfühlen? Oder gibt es Unterschiede, die sich erst beim Spielen bemerkbar machen?
Wir wollten es genauer wissen und haben neun Portable Pianos zwischen 300 und 400 Euro miteinander verglichen. Unterstützung bekamen wir dabei von Yacine Khorchi, Klavierlehrer bei der Online-Musikschule music2me. Er kennt die Frage nach dem richtigen Einsteigerinstrument aus seiner Unterrichtspraxis.
Die Instrumente hatten wir bereits alle schon einmal getestet – einige sind schon lange auf dem Markt, einige brandaktuell. Eigentlich sollten es 10 Instrumente werden, aber das zehnte Stagepiano unter 400 Euro haben wir dann leider noch nicht ins Studio bekommen.
Aber auch mit den neun Instrumenten hatten wir alle Hände voll zu tun. Auspacken, einpacken, aufbauen, verkabeln, Soundcheck usw. Aber es hat Spaß gemacht und hoffentlich sind die Klangbeispiele im Video für dich hilfreich und inspirierend, um das passende Stagepiano unter 400 Euro zu finden.
Diese Instrumente haben wir getestet:
*Der Testbericht zum Gewa PP-2 wird in wenigen Tagen verfügbar sein auf PIANOO.de.
Wer Klavierspielen lernen möchte, braucht ein Instrument, das auf unterschiedliche Anschlagstärken reagieren kann. Eine Hammermechanik ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Sie vermittelt einen Widerstand, der dem Spielgefühl eines akustischen Klaviers näherkommt als eine einfache Keyboard-Tastatur.
Doch damit ist es nicht getan.
Entscheidend ist, wie Tastatur und Klavierklang zusammenarbeiten. Lässt sich eine Melodie fein abstufen? Kann man zwischen leisem und kräftigem Anschlag differenzieren? Und folgt der Klang tatsächlich den musikalischen Absichten?
Gerade beim Lernen ist diese Verbindung wichtig. Schließlich geht es nicht nur darum, die richtigen Tasten zu treffen. Wer Klavier spielt, entwickelt nach und nach ein Gefühl für Dynamik, Artikulation und musikalischen Ausdruck.
Im direkten Vergleich wurde deutlich, dass sich selbst Instrumente mit ähnlichen technischen Voraussetzungen erstaunlich unterschiedlich verhalten können.
Für unseren Vergleich haben wir die neun Instrumente in drei Gruppen aufgeteilt. In jeder Runde wurden die Digitalpianos unmittelbar nacheinander angespielt – mit musikalischen Beispielen, die Unterschiede in Klang und Spielgefühl hörbar machen sollten.

Um die Instrumente im Klang vergleichbar zu machen, spielen wir immer die gleichen Beispiele aus Pop und Klassik. Das gelang uns nicht immer zu 100% natürlich – wir sind ja keine Roboter. Aber die Klangbeispiele im Video sollten dafür ausreichen, dass du die Unterschiede im Klangcharakter und Klangverhalten heraushören kannst.
Mit den folgenden Links kannst du direkt an die jeweiligen Stellen im Video springen.

Hier fiel die Entscheidung vergleichsweise schnell. Das Roland FP-10 überzeugte uns durch das Zusammenspiel von Tastatur und Klang. Besonders die Verbindung zwischen Spielgefühl und musikalischem Ausdruck hinterließ einen guten Eindruck.

Hier wurde es interessanter. Das Yamaha P-145 überzeugte mit seiner Tastatur und einem sehr brillanten, unmittelbar ansprechenden Klavierklang. Gleichzeitig erwies sich das Thomann DP-28 Plus als bemerkenswert stimmiges Gesamtpaket. Auch das mitgelieferte Sustainpedal und die Gestaltung des Instruments spielten bei der Bewertung eine Rolle.
Hier gingen unsere Einschätzungen zunächst auseinander. Während Yacine den dynamischen Ausdruck und die direkte Ansprache des Kurzweil bevorzugte, gefiel mir beim Gewa das Zusammenspiel aus Klang und Spielgefühl besonders gut.
Gerade diese unterschiedlichen Eindrücke machten deutlich, wie stark die persönliche Wahrnehmung bei der Beurteilung eines Digitalpianos mitspielt.
Ein Detail zog sich überraschend hartnäckig durch den gesamten Vergleich: die mitgelieferten Pedale. Viele günstige Digitalpianos werden mit kleinen Fußtastern ausgeliefert. Technisch erfüllen sie ihren Zweck. Beim Spielen können sie allerdings ausgesprochen unbefriedigend sein.
Manche Pedale klappern, andere verrutschen oder vermitteln kaum das Gefühl, das man von einem Klavierpedal erwartet. Im direkten Vergleich wurde das zu einem ernst zu nehmenden Störfaktor.
Aber es gab auch erfreuliche Ausnahmen. Das Thomann DP-28 Plus und das Thomann SP-2000 punkteten mit ihren mitgelieferten Pedalen. Bei anderen Instrumenten hätten wir uns eine bessere Lösung gewünscht.

Wer ein günstiges Digitalpiano kauft, sollte deshalb nicht ausschließlich auf den Instrumentenpreis schauen. Ein vernünftiges Sustainpedal kann eine sinnvolle Ergänzung sein. Im Video sprechen wir von etwa 20 bis 25 Euro, die man dafür zusätzlich einplanen sollte. Es ist eine vergleichsweise kleine Investition, die das Spielerlebnis spürbar verbessern kann.
Nach drei Vergleichsrunden standen unsere Favoriten fest: Roland FP-10, Yamaha P-145 und Gewa PP-2.
Nun wollten wir wissen, ob sich unsere Eindrücke bestätigen würden. Also spielten wir die drei Instrumente noch einmal unmittelbar hintereinander.
Und genau hier nahm der Vergleich eine unerwartete Wendung.
Das Roland FP-10 hatte uns in der ersten Runde besonders gut gefallen. Seine Tastatur bietet interessante technische Eigenschaften, darunter 3-Sensor-Tastaturund eine Druckpunktsimulation. Im direkten Vergleich mit den beiden anderen Finalisten konnte es seinen Vorsprung allerdings nicht behaupten.
Vor allem das Yamaha P-145 überzeugte durch die Verbindung von Tastatur, Klang und dynamischer Kontrolle. Die Abstufungen zwischen leise und laut wirkten besonders differenziert. Auch musikalische Details ließen sich präzise gestalten.
Das Gewa PP-2 blieb ein ernst zu nehmender Konkurrent. Sein expressiver Klavierklang hatte uns bereits in der dritten Runde gefallen. Im direkten Wechsel empfanden wir das Yamaha jedoch als kontrollierbarer.
So wurde schließlich das Yamaha P-145 zum Gesamtsieger unseres Vergleichs.
Bemerkenswert daran ist weniger der Name des Gewinners als der Weg zu dieser Entscheidung. Technische Ausstattungsmerkmale allein hätten dieses Ergebnis nicht unbedingt vorhersehbar gemacht.
Ein wichtiger Punkt unseres Tests betrifft die Klangwiedergabe.
Für die musikalischen Beispiele haben wir das direkte Audiosignal der Instrumente verwendet. Es entspricht im Wesentlichen dem Klang, den man auch über Kopfhörer hört.
Die eingebauten Lautsprecher wurden deshalb nicht systematisch miteinander verglichen.
Das ist eine wichtige Einschränkung. Gerade bei günstigen Digitalpianos kann die Qualität der Lautsprechersysteme erheblich variieren. Ein Instrument, das über Kopfhörer überzeugend klingt, muss über seine eingebauten Lautsprecher nicht zwangsläufig denselben Eindruck hinterlassen.
Beim Roland FP-10 etwa fiel uns die Lautsprecherwiedergabe weniger positiv auf als der eigentliche Klavierklang. Wer sein Digitalpiano überwiegend ohne Kopfhörer spielen möchte, sollte deshalb auch die Lautsprecher beim Kauf berücksichtigen.
Neben den drei Finalisten gab es noch ein Instrument, das wir besonders hervorheben möchten: das Thomann DP-28 Plus.
Es hatte zwar den Einzug in die abschließende Vergleichsrunde verpasst, blieb uns aber in mehrfacher Hinsicht positiv in Erinnerung.
Da ist zunächst das Tricolor-Design (weiß – grau – schwarz), das sich deutlich von den überwiegend schwarzen Gehäusen vieler Einsteiger-Digitalpianos unterscheidet. Hinzu kommen eine überzeugende Verarbeitung, ein angenehmes Spielgefühl und eine umfangreichere Klanggestaltung.
Mit zusätzlichen Sounds, Remote-App-Unterstützung und USB-Audio/MIDI bietet das Instrument Möglichkeiten, die über das reine Klavierspielen hinausgehen.
Für uns war es deshalb eine Art heimlicher Favorit – nicht unbedingt das beste Instrument in jeder Einzeldisziplin, aber ein besonders interessantes Gesamtpaket.
Am Ende unseres Vergleichs haben wir Yacine eine Frage gestellt, die für Anfänger wahrscheinlich wichtiger ist als die Entscheidung über den Testsieger: Gibt es unter den neun Instrumenten eines, das er für den Klavierunterricht grundsätzlich nicht empfehlen würde?
Seine Einschätzung war eindeutig: Alle neun Digitalpianos sind grundsätzlich für den Einstieg geeignet.
Natürlich gibt es Unterschiede. Manche Tastaturen ermöglichen eine feinere Kontrolle, manche Klavierklänge reagieren unmittelbarer auf den Anschlag. Und auch bei Pedalen, Lautsprechern und Ausstattung liegen die Instrumente nicht gleichauf.
Aber keines der getesteten Modelle fiel so deutlich ab, dass es für den Einstieg ungeeignet wäre.
Das ist vielleicht die erfreulichste Erkenntnis unseres Vergleichs.
Ein gutes Instrument kann das Lernen unterstützen, weil es musikalische Feinheiten erfahrbar macht und Freude am Spielen vermittelt. Dafür muss man heute nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben.
Entscheidend ist, dass sich ein Digitalpiano nicht nur auf dem Papier gut präsentiert. Es sollte beim Spielen überzeugen – und dazu einladen, sich immer wieder an die Tasten zu setzen.
*Affiliate-Link. Diese „Werbelinks“ helfen uns bei der Finanzierung unserer Website. Wenn du über einen solchen Link ein Produkt kaufst, erhalten wir eine kleine Provision – am günstigen Shop-Preis ändert sich nichts für dich. Das PIANOO.de-Team sagt Danke für deine Unterstützung!
Zum Schulbeginn musikalisch durchstarten mit der Thomann Back 2 School-Aktion - Günstige Deals für Piano, Keyboard, Gitarre, Schlagzeug...
Ein Klavier in der Mietwohnung? Ein E-Piano ist oft die bessere und preiswertere Lösung. Aber kann man auf einem Digitalpiano Klavier lernen?
Noten lesen lernen am Klavier ist anspruchsvoll, aber nicht so schwierig wie du denkst - die Basics lernst du in diesem PIANOO-Tutorial.
Welche Klavierstücke man lernt, das hängt vom Musikgeschmack ab. Tipps & Anregungen hier in diesem Tutorial und im PIANOO-Podcast.
Welches Masterkeyboard mit Piano-Tasten bietet das beste Spielgefühl? Unser Ratgeber erklärt Unterschiede bei Tastaturen, Hammermechanik etc
E-Piano oder Klavier - was ist besser für den Einstieg und wo liegen die Unterschiede? Oder entscheidet einfach nur das Budget?
Alicia Keys - Fallin: Lerne die Klavierakkorde für den Mega-Hit aus Alicia Keys Debütalbum "Songs in A Minor".
Als Erwachsener Klavier lernen? Warum du nicht zu spät dran bist und wie du ohne Druck, aber mit Plan wirklich anfängst.
Mit den richtigen Klavierübungen schnell Fortschritte machen. Diese leichten Übungen für Anfänger helfen dir, besser spielen zu lernen.
Ob Klavierspielen schlau macht? Vielleicht nicht über Nacht. Aber wer regelmäßig in die Tasten greift, bringt sein Gehirn ordentlich in Schwung.
Egal, ob Anfänger in jungen Jahren oder als Erwachsene: Erfahre hier, wie du beim Klavier lernen schnell Fortschritte machst.
Fingerübungen am Klavier helfen beim Aufbau von Technik und Koordination. Wir zeigen, wie Anfänger*innen sinnvoll üben - ganz ohne Überforderung!
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen