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Test: Yamaha P-45 – Portable Piano

  • Das Yamaha P-45 ist der Mega-Seller unter den Einsteiger-Digitalpianos unter 500 Euro.
  • Beim Kauf lohnt sich der Blick auf die ebenfalls günstigen Bundle-Angebote.
  • Für Juli 2023 ist das Nachfolgemodell Yamaha P-145 angekündigt.
Yamaha P-45 Produktfoto
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Die Portable Pianos aus Yamahas P-Serie sind seit Jahren gerade bei Bandmusikern beliebt wegen ihres überzeugenden Konzepts: Guter Flügelklang und eine solide Tastatur in einem bezahlbaren Instrument. Das Yamaha P-45 ist das Einsteiger-Piano schlechthin, hat es den Straßenpreis für so ein Yamaha-Piano gar unter die 400-Euro-Grenze getrieben. Geht’s noch?

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Mit 11,5 Kilo Gewicht und sehr kompakten Abmessungen ist das Yamaha P-45 schon einmal schnell verstaut und mitgenommen. Einen passenden, Wohnzimmer-kompatiblen Ständer für das schwarze Einsteigerpiano bietet der Hersteller optional auch an, allerdings ist dafür kein Dreier-Fußpedal erhältlich. Netzadapter, Sustain-Pedal und Notenhalter sind im Lieferumfang. Die 88er Klaviatur vom Typ „Graded Hammer Standard“ kennt man von diversen anderen Yamaha-Pianos. So z.B. das Yamaha P-115, welches als nächst größeres Modell ebenfalls interessant ist.

Nachfolgemodell: Yamaha P-145!

Das P-45 wird nicht mehr hergestellt. Acht Jahren lang war das P-45 der Mega-Seller im Einsteiger-Segment. Eine Erfolgsgeschichte, die nun der Nachfolger Yamaha P-145 mit verbessertem Klavierklang und zeitgemäßen Features fortsetzen kann.

Yamaha P-145 top view (Bildquelle: Yamaha)

Pro und Contra

  • Schöner Klavierklang
  • USB-Audio/MIDI-Funktion
  • 3fach Pedal-Anschluss
  • kompatibel zu Smart PIanist
  • einfacher Fußschalter für Sustain

Henrik Bruns

ZUM TEST

Man darf prognostizieren, dass das neue P-145 alles dafür mitbringt, um die seit acht Jahren anhaltende Erfolgswelle des P-45 fortzusetzen. Denn die Verbesserungen an Klavierklang und Ausstattung können sich sehen bzw. hören lassen.

P-145 B :   429,00 €

ZUM ANGEBOT

FC 3A :   79,00 €

ZUM ANGEBOT
.... bewährte Digitalpiano-Qualitäten zum Tiefpreis.

Reduziert aufs Wesentliche

Zehn Klänge bietet das P-45, darunter zwei Akustikflügel als Hauptsounds. Das erste „Grand Piano“ ist der Klang für alle Fälle: Ein ausgewogen gesampelter Konzertflügel mit dem typischen ästhetischen Yamaha-Sound, aber von vergleichsweise natürlicher Tonalität. „Grand Piano 2“ ist die mittenbetontere, hellere Variante. Die Polyphonie liegt mit 64 Stimmen in dieser Preisklasse im normalen Bereich. Wer ein Digitalpiano für Anfänger sucht, findet aber durchaus Instrumente mit mehr Leistung in diesem Punkt.

Guter Sound, gute Tastatur

Die gewichtete 88er Hammermechanik-Tastatur bietet beim Spielen einen ordentlichen Widerstand – die Piano-Sounds reagieren erfreulich dynamisch und ausdrucksstark. Zur Anpassung der Anschlagdynamnik gibt es drei Dynamikkurven. Sogar ein leichtes „Ebony Feeling“ mit mattierten schwarzen Tasten wird geboten.

Die beiden eingebauten 12-cm-Lautsprecher machen ihre Sache recht gut und arbeiten weitgehend rauschfrei, können aber mit 2 x 6 Watt Leistung natürlich nicht alles aus den Flügelklängen herausholen. Eine externe Verstärkung ist ausschließlich über den Kopfhörer-Ausgang möglich. Ansonsten gibt es nur noch USB-to-Host für den Anschluss an Rechner oder iPad.

Und sonst?

Das Bedienfeld des P-45 beschränkt sich auf On/Off-Taster, Lautstärkeregler und Grandpiano/Function-Taster. Einzig den Flügelsound Nummer eins darf man direkt anwählen, für alle übrigen Bedienschritte wird bei gedrücktem „Function“-Button stets die Klaviatur einbezogen. So auch für die Anwahl der neun übrigen Klänge.

Mit einem Fender-Rhodes- und einem FM-E-Piano-Sound, zwei Kirchenorgeln, zwei Cembalo-Varianten, Vibrafon und einem synthetischen Streichersound ist die Auswahl komplett. Die Soundqualität ist zufriedenstellend. Im „Dual“-Modus können zwei Klänge gelayert und dabei in der Lautstärke angepasst werden. Ein Hall-Effekt mit 4 Typen ist vorhanden; im Dual-Modus kann er einem der beiden Sounds zugeordnet werden. Im „Duo“-Modus wiederum wird das „Grand Piano 1“ in zwei autarken Tastaturbereichen in derselben Lage zur Verfügung gestellt – für vierhändige Anwendungen. Auch an ein integriertes Metronom wurde gedacht. Einen Recorder bietet das P-45 allerdings nicht.

Anstelle eines Sustain-Pedals befindet sich im Lieferumfang ein einfacher Fußschalter. Man kann damit spielen, aber schön ist anders. Wer Besseres haben möchte, muss entsprechendes Zubehör (z.B. Yamaha FC3A) zukaufen.

Fazit: Megaseller im Einsteigerbereich

Das Yamaha P-45 liefert bewährte hauseigene Digitalpiano-Qualitäten zu einem Tiefpreis, der sicherlich nicht zuletzt den Low-Budget-Instrumenten aus chinesischer Produktion auf dem deutschen Markt geschuldet ist. Wer sehr auf den Preis achten muss und ein Digitalpiano unter 500 Euro sucht, kann mit dem kleinsten P praktisch gar nichts falsch machen, denn die Qualität von Sound und Tastatur stimmt hier.

Yamaha P-45 – Übersicht

Erhältlich seit: 04.2015
Tastatur: 88 Tasten, Graded Hammer Standard
Polyphonie: 64 Stimmen
Klangerzeugung: Sampling
Lieferumfang: Netzteil, Notenhalter, einfaches Sustain-Pedal (Fußtaster)
Besonderheiten: –

Yamaha P-45 in der Testreihe "Digitalpiano für Anfänger"

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Henrik Bruns - PIANOO-Autor

Henrik Bruns

Seit Jahren der Megaseller unter den Einsteiger-Digitalpianos. Das P-45 ist minimal ausgestattet, aber die Qualität von Klavierklang und Tastatur stimmt.

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Digitalpiano unter 500 Euro · Portable Piano · Testberichte · Yamaha

Tests

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