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Klavierakkorde lernen: Diese wichtigen 5 Facts musst du wissen

Klavierakkorde lernen: 5 Fakten
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Kurz & knapp

Welche Kraft Akkorde haben, merkt man z.B . auch bei der Reharmonisierung, also dem Unterlegen einer Melodie mit anderen als den originalen Akkorden. Denn so lässt sich ein Stück in ein ganz anderes klangliches Milieu verschieben. Das zeigt, wie wichtig Akkorde sind – besonders am Klavier. Denn dort spielen wir sie regelmäßig in beiden Händen.

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Spielt man eine Melodie am Klavier ganz ohne Begleitung, klingt das irgendwie komisch. Man erkennt ein Lied natürlich auch so, allerdings fehlt etwas. Und das ist der emotionale Kontext. Erst zusammen mit Harmonien wird klar, wie sich eine Melodie, und damit das Stück, anfühlt. Deshalb sind Klavierakkorde ein absolut großes Thema!

Es lohnt sich auf jeden Fall, hier tiefer einzusteigen. Dabei hilft dir unsere ausführliche Workshop-Serie zum Thema, die aus mehreren Teilen besteht und sogar einen ausführlichen Aufgabenteil voller Übungen enthält. Hier aber die 5 wichtigsten musiktheoretischen Fakten zu Akkorden im Schnelldurchlauf.

#1 Was ist ein Akkord?

Akkorde bestehen grundsätzlich aus drei Tönen, deshalb werden sie auch Dreiklänge genannt. Somit besteht jeder Akkord wiederum aus zwei Intervallen. Die beiden Abstände zwischen Ton 1 und 2, beziehungsweise Ton 2 und 3 dürfen dabei nicht beliebig groß sein und können stattdessen nur aus zwei bestimmten Intervallen bestehen, nämlich entweder aus einer großen oder einer kleinen Terz. Jeder Akkord wird also aus zwei Bausteinen von jeweils drei oder vier Halbtonschritten gebildet.

➡️ Am Klavier Akkorde lernen – Workshop Teil 1

Ein Akkord besteht aus drei Tönen und zwei Intervallen.
Ein Akkord besteht aus drei Tönen und zwei Intervallen.

#2 Akkordtypen

Wie die Terzen zusammengesetzt sind, entscheidet darüber, wie der Akkord heißt und wie er klingt. So ergeben sich vier verschiedene Akkordtypen: Nutzt ein Dreiklang vom Grundton aus zwei kleine Terzen, heißt er vermindert. Besteht er dagegen aus einer großen und einer kleinen Terz darüber, haben wir einen Dur-Akkord. Ist das untere Intervall eine kleine, das obere dann aber eine große Terz, handelt es sich um Moll. Werden zwei große Terzen übereinander geschichtet, erhält man einen übermäßigen Akkord.

Die vier Akkordtypen: Vermindert, Dur, Moll und Übermäßig.
Die vier Akkordtypen: Vermindert, Dur, Moll und Übermäßig.

#3 Umkehrungen

Wird ein Akkordton oktaviert, hat man immer noch die gleichen Töne, sie sind nur anders angeordnet und das nennt man dann Umkehrung. Du kannst den unteren Ton eines Akkordes eine Oktave höher setzen, oder den oberen nach unten oktavieren. Ein C-Dur-Akkord, der aus den Tönen C-E-G besteht, steht in der so genannten Grundstellung. Bringst du das C eine Oktave höher, entsteht die 1. Umkehrung. Oktavierst du das G allerdings nach unten, erhältst du die 2. Umkehrung. Der Akkord ändert sich durch eine Umkehrung nicht und heißt immer noch C-Dur. Er klingt nur heller oder dunkler, da sich seine Lage geändert hat.

➡️ Am Klavier Akkorde lernen – Workshop: Umkehrungen

Außer der Grundstellung gibt es zwei Umkehrungen.
Außer der Grundstellung gibt es zwei Umkehrungen.

#4 Akkorde ergänzen und verändern

Im musikalischen Alltag spielt man die Akkorde nicht immer nur in ihrer Grundform oder in Umkehrungen. Manche Akkordtöne werden ergänzt, andere komplett ersetzt. Ein Akkord kann zum Beispiel mit dessen Septime ergänzt werden, so wird also eine dritte Terz über den Grundton geschichtet und aus C-Dur wird dann C-Dur7. Diesen vierstimmigen Akkord nennt man Septakkord. Handelt es sich dagegen um eine große Septime, schreibt man C-Durmaj7. Ersetzt du jedoch die Terz des Akkords durch dessen Sekunde, ist das ein Csus2. Das steht für „suspended“ und bedeutet, dass die Sekunde anstatt der Terz gespielt wird. Das geht auch mit der Quarte, dann heißt der Akkord Csus4.

➡️ Am Klavier Akkorde lernen – Workshop: Vierstimmige Akkorde

Veränderst du Töne eines Akkords, musst du das in seiner Bezeichnung anzeigen.
Veränderst du Töne eines Akkords, musst du das in seiner Bezeichnung anzeigen.

#5 Slash-Akkorde

In der Regel spielt man bei jedem Akkord dessen Grundton zusätzlich im Bass, Slash-Akkorde kombinieren dagegen einen Akkord mit einem alternativen Basston. Der Begriff leitet sich von ihrer Notation, denn die Slash-Akkorde werden mit einem Schrägstrich dargestellt. Der Akkord C/D wird gelesen als: C über D. In der rechten Hand spielst du dann also den Akkord C-Dur, in der linken aber den Basston D. Slash-Akkorde erleichtern die Vorstellung und Notation mehrstimmiger und komplexer Akkorde.

➡️ Am Klavier Akkorde lernen – Workshop: Slash-Akkorde

Über Slash-Akkorde lassen sich auch komplexe Akkorde leicht darstellen.
Über Slash-Akkorde lassen sich auch komplexe Akkorde leicht darstellen.
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