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Yamaha Arius-Serie – YDP-146, YDP-166, S36 & S56

  • Mit den YDP-Instrumenten positioniert Yamaha hochwertige Digitalpianos in der Einsteigerklasse.
  • Die Möglichkeiten der Handhabung sind etwas eingeschränkt, doch in Verbindung mit der Piano-Remote-App Smart Pianist mit deutlich mehr Komfort.
  • YDP-165, YDP-S55, YDP-145 und YDP-S35 heißen die aktuellen Modelle der Arius-Serie.
Yamaha Arius-Serie - E-Pianos für Einsteiger und Fortgeschrittene (Bildquelle: Yamaha)
(Bildquelle: Yamaha)
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Die Yamaha Arius-Serie gehört seit Jahren schon zu den beliebtesten Digitalpianos, wenn es darum geht, gute Qualität zum Einsteiger-Budget zu bekommen. Auch mit den neuen Modellen dürfte das gelingen, denn unverändert liegen die Schwerpunkte von YDP-146 und YDP-166 sowie YDP-S36 und YDP-S56 bei Spielgefühl, Klangqualität und zeitgemäßem Feature-Set.

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Die aktuellen Arius-Modelle: YDP-146, YDP-166, S36 & S56

Ab Mitte Juni 2026 sind die neuen Arius-Modelle im Handel erhältlich. Am Line-Up der bekannten Yamaha Arius-Serie hat sich nichts geändert, auch der Preis bleibt mit einer sanften Preiserhöhung stabil. Hier zum Vergleichen noch Links zu den Modellen der Vorserie: Die neuen Homepianos YDP-145 und YDP-165 sowie die beiden Slim-Line-Pendants S35 und S55.

Und doch macht die neue Arius-Serie bei Klang und Spielgefühl Verbesserungen, die den etwas höheren Preis durchaus rechtfertigen: Auch die neuen Modelle der Yamaha Arius-Serie lassen die nahe Verwandtschaft zur Clavinova-Serie verspüren. Diese machte gerade beim letzten Generationswechsel mit neuem Piano-Sampling und neuen Tastaturen Furore.

Nach dem Motto „never change a running system!“ halten die neuen Arius-Modelle weitgehend an der Funktionsausstattung der Arius-Serie fest. Detailverbesserungen betreffen die Tastaturen und die Wiedergabe-Systeme.

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Yamaha YDP-166 B Arius
Yamaha YDP-166 B Arius Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
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Yamaha YDP-146 B Arius Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
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Yamaha Arius YDP-166 Demo

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Homepiano vs. Slim-Design

Die Modelle YDP-146 und YDP-166 sind als klassische Digitalpianos im Konsolen-Design ausgeführt. Parallel dazu gibt es die beiden Slim-Modelle YDP-S36 und YDP-S56. Aufgrund des sehr kompakten Designs wirken diese beiden E-Pianos moderner und schlanker. Erhältlich sind die Instrumente der Yamaha Arius-Serie in den Ausführungen schwarz, weiß und Palisander (Rosenholz).  Das YDP-166 sowie YDP-S36 gibt es außerdem in Weißesche-Optik.

Alle Pianos verfügen über die klassische Homepiano-Ausstattung inklusive 3fach-Pedal, Notenhalter und Tastaturabdeckung. Bei den Modellen YDP-146 und YDP-166 wird diese aus dem Gehäuseinneren über die Klaviatur gezogen, während die SlimLine-Pianos einen klappbaren Faltdeckel besitzen, der auch als Notenablage dient. Das ist nicht nur sehr praktisch, sondern eine zugleich Platz sparende und auch stylische Lösung.

Als moderne Alternative zum klassischen Homepiano-Design des YDP-165 bietet sich die SlimLine-Version YDP-S55 an. (Bildquelle: Yamaha)
Als moderne Alternative zum klassischen Homepiano-Design des YDP-165 bietet sich die SlimLine-Version YDP-S55 an. (Bildquelle: Yamaha)

Yamaha Arius-Serie: Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Außer den Farbausführungen gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Modellklassen, welche sich in Tastatur, Klang, Gewicht und nicht zuletzt im Preis bemerkbar machen. In ihrer technischen Ausstattung korrespondieren gewissermaßen die Arius-Modelle YDP-166 und YDP-S56 sowie YDP-146 und YDP-S36.

Allen Instrumenten gemeinsam ist eine kompakte Bauweise: Die kleinen Digitalpianos brauchen nicht viel Platz, wobei die S-Modelle sogar ohne den Konsolen-Aufbau der Tastatur auskommen. Die passen auch dort, wo eigentlich kein Platz für ein normales Digitalpiano vorhanden ist. Und bei geschlossenem Tastaturdeckel könnte man die Oberfläche sogar als kleinen Schreibtisch nutzen.

Ebony/Ivory-Tastatur (Bildquelle: Yamaha)
Die GH3-Tastatur mit synthetischen Ebony/Ivory-Decklagen für weiße und schwarze Tasten spielt sich hervorragend. (Bildquelle: Yamaha)

Ebony & Ivory

Die „GrandTouch E“-Tastatur mit synthetischen Elfenbein- und Ebenholz-Decklagen ist eine Neuentwicklung, auch wenn sich die angerauten Oberflächen augenscheinlich nicht unterscheiden von den Vorgängern. Beim YDP-166 bzw. YDP-S56 vermitteln die weißen und schwarzen Tasten ebenfalls ein komfortables und sicheres Spielgefühl. Verglichen zu den Vorgängermodellen spielt sich die neue Tastatur exakter und vermittelt dabei einen etwas „strafferen“ Eindruck.

Die graduiert gewichtete Hammermechanik sorgt außerdem für ein ausgewogenes Gegengewicht der Tasten. Bei den beiden kleineren Modellen fühlen sich die Tasten nicht ganz so edel an, aber mit der Graded Hammer Standard bietet das YDP-146 bzw S36 dennoch ein ausgewogenes Spielgefühl.

Die GrandTouch-E-Tastatur ist mit einem 3-fach-Sensor-System ausgestattet und erlaubt eine noch bessere Kontrolle der Anschlagdynamik als die Tastaturen der kleinen Arius-Modelle. Deren „Grand Hammer Standard“-Tasten mit 2-fach-Sensor konnte sich in vielen anderen erfolgreichen Yamaha-Instrumenten bewähren (z.B. P-45, MX88, MODX M8).

Den Unterschied zwischen 2- und 3-fach-Sensor werden Anfänger kaum spüren: Beide Tastaturen übertragen die Anschlagdynamik sauber und exakt. Ein 3-fach-Sensor bringt Vorteile hinsichtlich einer wichtigen pianistischen Ausdrucksmöglichkeit: Das Auslösen von Tönen aus dem Tastenweg heraus, wichtig für Repetition und Pianissimo.

Yamaha Arius-Serie mit Anschlüssen für zwei Kopfhörer
(Bildquelle: Yamaha)

Yamaha CFX Flügel-Sound inklusive

Alle Modelle der Yamaha Arius-Serie sind 192-fach polyphon ausgelegt. Genug Stimmen also, um auch anspruchsvolle Klavierstücke auf den Instrumenten zu spielen. Für den guten Klang sorgt der Piano-Sound des Yamaha CFX Konzertflügels, mit welchem die Arius-Modelle von der aktuellen Clavinova-Serie profitieren. Man darf vermuten, dass das CFX Piano für die Arius-Serie ein wenig eingekocht wurde, aber man darf einen brillanten und vollen Klavierklang erwarten.

Zwischen den Modellklassen gibt es zwei kleine, aber nicht unwesentliche Unterschiede: YDP-166 und S56 haben mit Key-Off-Effekt, Smooth-Release, Damper Resonance und Sympathetic Resonance den größeren Simulationsumfang. Virtual Resonance Modeling Lite, kurz VRM lite nennt sich diese Technik bei der Arius-Serie. Das kleinere Modell YDP-146 verzichtet lediglich auf die Smooth Release-Technik – ein Unterschied, den Anfänger*innen kaum ausmachen können. Fortgeschrittene dürfen mit den Ausdrucksmöglichkeiten der beiden größeren Modelle ihre Freude haben.

Optimierte Klangwiedergabe

Generell sollte man von den Lautsprechern kleinerer Digitalpianos keine Klangwunder erwarten. Bei den neuen Arius-Modellen aber bekommt man einen ausgewogenen Klang, der auch im Bassbereich überzeugen kann. Dabei sorgen Diffusor-Gitter – kaum sichtbar oberhalb der Tasten – für eine tolle stereo Klangausbreitung in der Spielposition.

Der wahrgenommene Klang wirkt voluminöser als es die kompakte Baugröße der Arius-Pianos vermuten lassen würde. Sicher förderlich bei dem Klangverhalten dürfte die IAC-Funktion sein: Intelligent Audio Control ist eine adaptive Klangkontrolle, die je nach Lautstärke den Lautsprecher-Sound abrundet.

Über gute Kopfhörer gespielt klingt der Piano-Sound groß und breit, was durch die Stereo-Optimierung der Yamaha-Pianos unterstützt wird. Auf elektronischem Weg wird damit der räumliche Höreindruck von Lautsprecher-Boxen simuliert.

Bedienung, bitte!

Anhand der minimal bestückten Bedienfelder lässt sich unschwer erkennen, dass hier nicht mehr als der nötige Komfort geboten wird. Mehr Bedienkomfort leistet die App Smart Pianist, kostenlos erhältlich für Android- und iOS-Geräte.

Sei’s drum: Die wichtigsten Funktionen wie z.B. das Anwählen der Sounds lassen sich über die Taster links neben der Tastatur bedienen. Ansonsten wird als Bedienelement die Tastatur genutzt, was aber ohne Bedienungsanleitung kaum zu bewerkstelligen ist. In dieser Preisklasse ist das zwar üblich, dennoch nicht top.

Yamaha Arius-Serie und Smart Pianist App

Smart Pianist von Yamaha ist ein Highlight unter den Piano-Remote-Apps und im Zusammenhang mit den Arius-Modellen ein echter Mehrwert. Das Tablet schließt man ganz einfach über USB an das Arius-Piano an und genießt eine komfortable Bedienung des Instruments: Klänge anwählen, Effekte, Layer- und Split-Kombinationen sowie Lautstärken einstellen – alles super einfach und intuitiv. Aber Smart Pianist kann noch viel mehr, wie z.B. Songs aus der Musik-Mediathek wiedergeben, Notationen oder Leadsheets darstellen.

Mehr über Yamaha Smart Pianist erfahren.

Optimale App-Integration

Im Zusammenhang mit der Smart-Pianist-App muss man auch die USB-Integration erwähnen, die verglichen mit selbst deutlich teureren Digitalpianos top ist und den derzeit modernsten Stand der Technik darstellt: Angeschlossene Mobilgeräte werden komplett über USB-Audio/MIDI integriert.

Zum Anschluss reicht also ganz einfach ein USB-Kabel. Das gilt übrigens nicht nur für die Verbindung mit Smart Pianist, sondern generell auch für die Verbindung mit einem Musik-Computer. Die Yamaha Homepianos werden hier zum Masterkeyboard und übertragen auf Wunsch auch ihr Audio-Signal über USB in einen Audio-Sequenzer wie Steinberg Cubase oder GarageBand.

Yamaha Arius-Serie mit Smart Pianist App
Die Piano-App Smart Pianist vereinfacht die Handhabung der Yamaha Arius-Serie und bietet erweiterte Funktionen zum Klavierlernen und Üben.

Yamaha Arius-Serie im Test

Bis zur Markteinführung der neuen Modelle werden die aktuellen Arius E-Pianos zu günstigen Preisen angeboten. Wer mehr will, wird bei den in Preis und Leistung darüber angesiedelten Yamaha Clavinova-CLP-700-Serie fündig. Hier die aktuellen Arius-Modelle im Überblick.

Yamaha Arius YDP-145 im Test

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Spürbare Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell YDP-144 lassen sich beim Klavierklang und dem Lautsprechersystem feststellen. Der neue CFX-Flügel-Sound profitiert von der aktuellen Clavinova-700-Reihe und hat noch ein mal an Ausdrucksstärke gewonnen. Das Lautsprechersystem ist im Vergleich zum größeren Modell YDP-165 schwächer, es wurde aber durch die neue Tone-Escapement-Technik aufgewertet. Ein solides E-Piano für Beginner und Einsteiger.

Pro und Contra

  • Solides Einsteiger-Piano
  • Guter Klavierklang
  • USB-Audio/MIDI-Funktion
  • Tasten ohne Ivory-Touch

Henrik Bruns

ZUM TEST

Keine Kompromisse bei Intonation und Spielgefühl - in diesen entscheidenden Punkten liegt das aktuelle kleine Yamaha Arius YDP-145 ganz weit vorne, und Einsteigern wie auch fortgeschrittenen Spielern wird so schnell die Freude an diesem Instrument nicht vergehen.

YDP-145 B Arius :   844,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-145 R Arius :   855,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-145 WH Arius :   844,00 €

ZUM ANGEBOT

Yamaha Arius YDP-S35 im Test

Es ist das kompakte – und technisch identische – Pendant zum YDP-145 – das YDP-S35 wirkt mit seinem Slim-Design moderner und bietet außerdem ganz praktische Features. Der Tastaturdeckel dient im aufgefalteten Zustand als Notenhalter, während man das Piano geschlossenen Deckel auch als kleinen Schreibtisch nutzen kann. Ansonsten bekommt man hier den gleichen brillanten CFX-Flügelklang aus der aktuellen Clavinova-Serie.

Pro und Contra

  • Kompaktes modernes Design
  • USB-Audio/MIDI-Funktion

Henrik Bruns

ZUM TEST

Das YDP-S35 ist ein schickes und kompaktes Homepiano für Einsteiger, denen es in seiner Instrumentenklasse eine der besten Tastaturen und einen Flügelklang in ausgezeichneter Qualität bietet.

YDP-S35 WH Arius :   859,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-S35 B Arius :   839,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-S35 WA Arius :   869,00 €

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Yamaha Arius YDP-165 im Test

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Das Yamaha YDP-165 ist das Topmodell der Arius-Serie im klassischen Homepiano-Design. Ein in seiner Instrumentenklasse wertiges Piano mit grundsolider Verarbeitung. Das Mehr an Ausstattung äußert sich durch kleine Details wie Halteklemmen im Notenpult, den Filzstreifen hinter den Tasten, die Aluleiste an der Tastaturabdeckung oder den Kopfhörerhaken. Die wichtigen Unterschiede zum kleineren Modell YDP-145 sind die Tastatur mit Ebony-Ivory-Beschichtungen sowie das stärkere Lautsprecher-System, das beim Topmodell für einen spürbar voluminöseren Klang sorgt. 

Pro und Contra

  • Guter Klavierklang
  • Synth. Ebony/Ivory-Decklagen
  • Gutes Spielgefühl
  • USB-Audio/MIDI-Funktion

Henrik Bruns

ZUM TEST

Ein Instrument für den schmalen Geldbeutel mit einigen Einschränkungen zwar, das aber in den wichtigen Klang- und Spieleigenschaften Einsteiger und auch Fortgeschrittene gleichermaßen begeistern kann.

YDP-165 B Arius :   1.111,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-165 WH Arius :   1.139,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-165 R Arius :   1.111,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-165 WA Arius :   1.129,00 €

ZUM ANGEBOT

Yamaha Arius YDP-S55 im Test

Auch das YDP-165 hat ein kompaktes Pendant. Das YDP-S55 ist rein technisch gesehen identisch mit dem YDP-165, nur wirkt es im Design moderner. Verglichen mit dem optisch fast gleichen YDP-S35 ist hier die Gehäuseausführung etwas größer, vor allem sorgt das Lautsprechersystem für einen kräftigeren Sound.

Ein kleines Designdetail: Die außerhalb des Gehäusebodens angebrachten Lautsprecherboxen sind beim YDP-S55 durch eine Frontblende verdeckt. Das S55 ist in den Varianten schwarz und weiß erhältlich.

Pro und Contra

  • Kompaktes Design
  • USB-Audio/MIDI-Funktion
  • Synth. Ebony/Ivory-Decklagen

Henrik Bruns

ZUM TEST

Gegenüber dem Vorgängermodell wird jetzt ein Flügelsound auf dem Niveau eines Clavinova geboten, außerdem sind eine Menge MIDI-Etüden hinzugekommen. Die durchdachte App-Anbindung ist ebenfalls eine runde Sache.

YDP-S55 B Arius :   1.089,00 €

ZUM ANGEBOT

YDP-S55 WH Arius :   1.089,00 €

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