ANZEIGE
ANZEIGE

Was passiert, wenn nur das Piano bleibt? Teil 2

Wenn-nur-das-Piano-bleibt.sp
ANZEIGE

Was passiert eigentlich mit einem Song, wenn plötzlich ein Großteil seines ursprünglichen Sounds verschwindet und nur noch das Piano übernimmt? Genau das haben wir uns bereits im ersten Teil dieser Reihe gefragt und dabei festgestellt, dass manche Songs auf den Tasten eine völlig neue Seite zeigen.

ANZEIGE
ANZEIGE

Aus diesem Grund geht unser Experiment in die zweite Runde. Wir haben uns wieder Songs rausgesucht, die im Original von Gitarren, Synthesizern oder einem großen Arrangement leben und auf dem Piano teilweise eine ganz neue Geschichte erzählen. Dieses Mal bewegen wir uns erneut quer durch Country, Rock und angrenzende Genres und hören genauer hin: Was passiert, wenn nur das Piano bleibt?

#1 Gary Moore: Still Got The Blues

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Wenn jemand weiß, wie man eine E-Gitarre zum Weinen bringt, dann wohl Gary Moore. Der nordirische Gitarrist bewegte sich zwischen Blues, Blue-Rock und Hard Rock und machte sein unglaublich gefühlvolles Gitarrenspiel zu seinem Markenzeichen. Bei Still Got The Blues merkt man das bereits nach wenigen Sekunden.

Inhaltlich geht es um eine Liebe, die längst vorbei ist, deren Gefühle aber noch immer nachwirken. Und genau dieses „Yearning“ steckt für mich auch in Moores Gitarre. Die langgezogenen Töne klingen teilweise fast wie eine zweite Stimme und spätestens beim großen Solo ab etwa Minute 2:30 gehen die Emotionen komplett auf und ab. Wenn anschließend auch noch Moores Gesang dazukommt, wird aus dem klassischen Liebeskummer für mich eine richtig große, dramatische Liebesgeschichte.

Plötzlich klingt alles viel vorsichtiger

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Auf dem Piano fühlt sich Still Got The Blues für mich dagegen fast wie eine andere Geschichte an. Schon der melancholische Anfang wirkt deutlich schüchterner und vorsichtiger. Statt einer großen Liebe, die bereits gelebt wurde und nun schmerzhaft vorbei ist, höre ich hier eher erste Annäherungsversuche, als würde jemand seine Gefühle erst einmal ganz vorsichtig erforschen.

Dabei bleibt Pianist Slava aber nicht einfach bei einer ruhigen Ballade. Die Version nimmt schnell Fahrt auf und durch seine kleinen Improvisationen bekommt der Song stellenweise einen überraschend jazzigen Charakter.

Besonders gefällt mir, dass er gar nicht versucht, Gary Moores unverwechselbare E-Gitarre eins zu eins zu ersetzen, sondern seine ganz eigene Art findet, die Emotionen auf das Piano zu übertragen. Der Liebeskummer bleibt, aber er wirkt auf den Tasten für mich viel zurückhaltender, intimer und fast ein bisschen schüchtern.

#2 10cc: I’m Not In Love

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Eigentlich ist I’m Not in Love ein einziger großer Widerspruch. Alles klingt warm, schwebend und unglaublich gefühlvoll und dann lautet die zentrale Aussage ausgerechnet „I’m Not In Love“. Je länger man zuhört, desto unglaubwürdiger wirkt diese Behauptung eigentlich. Der Erzähler liefert immer neue Erklärungen dafür, warum seine Handlungen bloß nichts mit Liebe zu tun hätten. Selbst das Foto seiner Angebeteten hängt angeblich nur an der Wand, um einen Fleck zu verdecken.

Besonders macht den Song für mich aber seine fast unwirkliche Atmosphäre. Die unzähligen übereinandergelegten Stimmen klingen im Hintergrund wie eine Art Engelschor und lassen die Musik schweben. Wenn dann plötzlich das geflüsterte „Big boys don’t cry“ auftaucht, wird es fast mysteriös.

Für mich hat der Song etwas von einem Tunnel: Für ein paar Minuten nimmt man kaum noch etwas anderes wahr. Gegen Ende wird der Sound dann heller und beinahe fröhlicher, wie ein kleines Licht am Ende dieses Tunnels. Fast so, als hätte der Erzähler mit seinen widersprüchlichen Gefühlen langsam seinen Frieden gefunden.

Eine andere Art von Melancholie

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Auf dem Piano verändert sich I’m Not In Love überraschend wenig und irgendwie passt genau das zum Song. Die Melodie funktioniert auch ohne die große Klangwand des Originals und gerade ihre Einfachheit macht die Piano-Version für mich so schön.

Trotzdem fühlt sich die Melancholie anders an. Im Original ist sie fast engelhaft und schwebend, während sie auf dem Piano viel fester und eindeutiger wirkt. Man weiß eigentlich schon nach den ersten Tönen, wohin das Ganze führt: Es wird traurig und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Das Piano erfindet I’m Not In Love also nicht neu, sondern holt diese schwebende Traurigkeit für mich einfach ein Stück weit zurück auf den Boden.

#3 America: Horse With No Name

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Manchmal braucht ein Song gar nicht besonders viel, um zu funktionieren. A Horse With No Name lebt vor allem von seiner akustischen Gitarre, dem gleichmäßigen Rhythmus und Dewey Bunnells unglaublich angenehmer Stimme. Gerade die berühmten „La-la-la“-Passagen finde ich jedes Mal aufs Neue irgendwie richtig sympathisch und fast schon ein bisschen niedlich. Der Song ist eigentlich ziemlich minimalistisch aufgebaut, aber mehr braucht es hier auch gar nicht.

Inhaltlich geht es um eine Reise durch die Wüste und darum, der Zivilisation für eine Weile zu entkommen, um einfach etwas alleine zu sein. Und genau dieses Gefühl bekomme ich beim Hören auch. A Horse With No Name klingt für mich nach amerikanischer Weite, trockener Landschaft und einem ziemlich langen Roadtrip. Am liebsten würde ich dazu einfach über die Route 66 fahren, aus dem Fenster schauen und ein bisschen vor mich hin viben.

Gemeinsam statt einsam

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Am Flügel bekommt diese Leichtigkeit dann allerdings eine ganz andere Richtung. Die Piano-Version klingt fröhlich, ein bisschen jazzig und vor allem unglaublich gesellig. Statt allein irgendwo durch die Wüste zu fahren, sitze ich gedanklich plötzlich in einer Bar in New Orleans, in der alle gemeinsam zur Musik grooven und irgendwann wahrscheinlich einfach mitsingen.

Besonders interessant finde ich dabei wieder die „La-la-la“-Passage. Im Original klingt sie für mich superleicht und sympathisch, während sie auf dem Piano tatsächlich ein kleines bisschen schwerer und melancholischer wirkt. Trotzdem bleibt die ganze Version freundlich und einladend.

Während ich das Original am liebsten allein irgendwo mitten im Nirgendwo hören würde, ist die Piano-Version für mich eher ein Song, bei dem man Menschen um sich haben möchte. Gleiche Melodie, gleiche Leichtigkeit, aber irgendwie ein komplett anderes Gefühl, wenn nur das Piano bleibt.

#4 Pink Floyd: Breathe (In The Air)

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Was soll man zu Pink Floyd groß sagen? Der Song und die Band sind einfach unglaublich gut. Gerade in meiner Generation habe ich zumindest das Gefühl, dass Pink Floyd und auch andere ältere Rockbands wie Scorpions wieder stärker entdeckt werden. Wobei „Comeback“ wahrscheinlich das falsche Wort ist, denn gute Musik verdirbt bekanntlich nicht und Pink Floyd waren schließlich nie wirklich weg.

Breathe (In The Air) erschien 1973 auf The Dark Side of the Moon und ist eigentlich erstaunlich kurz. Trotzdem reichen schon wenige Minuten, um eine komplett eigene Welt zu erschaffen. David Gilmours schwebende Gitarre, Keyboards, Synthesizer und die vielen verschiedenen Sounds greifen so ineinander, dass der Song für mich etwas Hippiehaftes und gleichzeitig fast Außerirdisches bekommt. Irgendwie möchte mich die Musik jedes Mal direkt ins Weltall katapultieren. Man hört Breathe nicht einfach nur, sondern verschwindet für ein paar Minuten in einer anderen Dimension.

Ein Piano reicht vollkommen aus

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Joshs Piano-Cover geht mit rund elf Minuten deutlich über die Länge des eigentlichen Songs hinaus. Schon die ausgedehnte Einleitung zeigt allerdings, was er aus einem einzigen Instrument herausholen kann. Gerade um Minute 1:20 baut er mit seinem Spiel eine unglaubliche Spannung auf und schafft es, aus einzelnen musikalischen Ideen immer mehr herauszuholen. Teilweise konnte ich kaum glauben, dass diese ganze Atmosphäre gerade tatsächlich nur von einem Piano kommt.

Sobald Breathe richtig erkennbar wird, fehlt zwar etwas von diesem kosmischen, fast alienhaften Sound des Originals. Dafür wirkt die Piano-Version auf mich voller, sättigender und teilweise richtig monumental. Und genau das hat mich überrascht: Ich vermisse die Synthesizer, Effekte und Gitarren überhaupt nicht. Das Piano versucht nicht verzweifelt, all diese Instrumente zu ersetzen, sondern reicht vollkommen aus. Die Klangwelt verändert sich, aber dieses Gefühl, von der Musik komplett eingenommen zu werden, bleibt.

Pink Floyd selbst am Piano spielen

Wenn du den besonderen Sound von Pink Floyd selbst auf die Tasten bringen möchtest, findest du hier passende Noten fürs Klavier, mit denen du einige der bekanntesten Songs der Band selbst ausprobieren kannst. Vielleicht klingt Breathe & Co. bei dir am Ende noch einmal ganz anders.

Affiliate Links
Hal Leonard Pink Floyd Anthology Piano
Hal Leonard Pink Floyd Anthology Piano
Kundenbewertung:
(2)
Affiliate Links
Music Sales Pink Floyd The Wall
Music Sales Pink Floyd The Wall
Kundenbewertung:
(3)

#5 Sade: Smooth Operator

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zum Abschluss wechseln wir noch einmal die Richtung. Nachdem in unserer bisherigen Auswahl vor allem Gitarren und Synthesizer den Sound geprägt haben, bekommt es das Piano diesmal mit einem ganz anderen Instrument zu tun: dem Saxophon. Und dafür eignet sich Smooth Operator von Sade wohl ziemlich gut.

Kaum eine Stimme klingt für mich so unverkennbar wie die von Sade Adu. Bei Smooth Operator passt ihre warme und gleichzeitig unglaublich lässige Art perfekt zum Sound des Songs. Jazz- und Latin-Einflüsse, der entspannte Groove und natürlich das markante Saxophon sorgen dafür, dass das Ganze ziemlich sexy und verführerisch klingt. Irgendwie weiß der Song ganz genau, welche Wirkung er hat – und man möchte automatisch ein bisschen mittanzen.

Das passt auch ziemlich gut zum Inhalt. Es geht um einen charmanten Mann, der genau weiß, wie er andere um den Finger wickelt, dabei aber alles andere als aufrichtige romantische Absichten verfolgt. Gerade deshalb gefällt mir dieser Gegensatz: Smooth Operator klingt selbst fast so verführerisch wie der Mann, vor dem der Song eigentlich warnt.

Aus Verführung wird Romantik

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Neils Piano-Version nimmt dem Song überraschend viel von dieser selbstbewussten Verführung. Statt lässig und sexy klingt Smooth Operator auf einmal deutlich emotionaler, romantischer und für mich sogar richtig liebevoll. Fast so, als würde hinter dem ganzen Flirten plötzlich doch jemand stehen, der es ernst meint.

Besonders seine kleinen Improvisationen gefallen mir dabei, weil Neil die bekannte Melodie nicht einfach nur aufs Piano überträgt, sondern immer wieder etwas Eigenes daraus macht. Dadurch bleibt die Version spannend und bekommt stellenweise einen ganz neuen Charakter.

Und obwohl gerade das Saxophon für mich so stark mit Smooth Operator verbunden ist, fehlt es hier erstaunlicherweise kaum. Das Piano übernimmt seine Rolle nicht eins zu eins, sondern erzählt den Song emotional einfach anders. Wo mich das Original eher zum Tanzen bringen möchte, klingt die Piano-Version nach echten Gefühlen und aus dem Smooth Operator wird plötzlich fast ein hoffnungsloser Romantiker.


*Affiliate-Link. Diese „Werbelinks“ helfen uns bei der Finanzierung unserer Website. Wenn du über einen solchen Link ein Produkt kaufst, erhalten wir eine kleine Provision – am günstigen Shop-Preis ändert sich nichts für dich. Das PIANOO.de-Team sagt Danke für deine Unterstützung!

ANZEIGE

Verwandte Artikel

04.09.2026 · Lernen Thomann Back 2 School 2026: Musikalisch (neu) durchstarten!

Zum Schulbeginn musikalisch durchstarten mit der Thomann Back 2 School-Aktion - Günstige Deals für Piano, Keyboard, Gitarre, Schlagzeug...

12.08.2026 · Lernen Kann man auf einem Digitalpiano Klavier lernen?

Ein Klavier in der Mietwohnung? Ein E-Piano ist oft die bessere und preiswertere Lösung. Aber kann man auf einem Digitalpiano Klavier lernen?

22.07.2026 · Lernen Musiktheorie: Noten lesen lernen am Klavier einfach erklärt

Noten lesen lernen am Klavier ist anspruchsvoll, aber nicht so schwierig wie du denkst - die Basics lernst du in diesem PIANOO-Tutorial.

02.06.2026 · Lernen Welche Klavierstücke muss man können? Spieltipps zum Klavierlernen

Welche Klavierstücke man lernt, das hängt vom Musikgeschmack ab. Tipps & Anregungen hier in diesem Tutorial und im PIANOO-Podcast.

21.05.2026 · Spielen Ratgeber: Masterkeyboard mit Piano-Tasten

Welches Masterkeyboard mit Piano-Tasten bietet das beste Spielgefühl? Unser Ratgeber erklärt Unterschiede bei Tastaturen, Hammermechanik etc

12.05.2026 · Kaufen E-Piano oder Klavier - wo ist der Unterschied?

E-Piano oder Klavier - was ist besser für den Einstieg und wo liegen die Unterschiede? Oder entscheidet einfach nur das Budget?

24.04.2026 · Lernen Alicia Keys – Fallin: Klavierakkorde lernen

Alicia Keys - Fallin: Lerne die Klavierakkorde für den Mega-Hit aus Alicia Keys Debütalbum "Songs in A Minor".

22.04.2026 · Lernen Als Erwachsener Klavier lernen: Du zögerst noch?

Als Erwachsener Klavier lernen? Warum du nicht zu spät dran bist und wie du ohne Druck, aber mit Plan wirklich anfängst.

13.04.2026 · Lernen Top 5 Klavierübungen für Anfänger - schneller besser werden

Mit den richtigen Klavierübungen schnell Fortschritte machen. Diese leichten Übungen für Anfänger helfen dir, besser spielen zu lernen.

05.03.2026 · Lernen Macht Klavierspielen schlau? Musik ist krasses Gehirn-Jogging

Ob Klavierspielen schlau macht? Vielleicht nicht über Nacht. Aber wer regelmäßig in die Tasten greift, bringt sein Gehirn ordentlich in Schwung.

05.03.2026 · Spielen Klavier lernen: Wie anfangen?

Egal, ob Anfänger in jungen Jahren oder als Erwachsene: Erfahre hier, wie du beim Klavier lernen schnell Fortschritte machst.

25.02.2026 · Lernen Fingerübungen am Klavier: 5 Tipps für Anfänger*innen

Fingerübungen am Klavier helfen beim Aufbau von Technik und Koordination. Wir zeigen, wie Anfänger*innen sinnvoll üben - ganz ohne Überforderung!