Es ist fast unmöglich sich auf Social-Media-Plattformen umzuschauen, ohne einer Aufnahme der Passacaglia zu begegnen, die auf Händel und Halvorsen zurückgeht. Dabei beschreibt der Name nicht ein einzelnes Stück, sondern eine musikalische Form, die besonders oft im Barock zelebriert wurde und ihren Ursprung wahrscheinlich in der weit verbreiteten improvisierten Musik dieser Zeit hat. Eine Passacaglia basiert nämlich auf einer sich wiederholenden Bassfigur, über die Themen gespielt und variiert werden.
Händels Passacaglia aus seiner siebten Cembalo-Suite wurde vom norwegischen Komponisten Halvorsen zuerst für Geige und Bratsche bearbeitet, bevor Teile der Komposition dann für Piano umgeschrieben wurden und letztendlich das Stück ergaben, das wir heute als die Passacaglia von Händel/Halvorsen kennen. Die 5 schönsten Piano-Versionen gibt es hier zu entdecken.