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Roland FP-40 – Digitalpiano mit e-Learning-Features

Roland FP-40 - E-Piano (Bildquelle: Roland)
(Bildquelle: Roland)
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Rolands erfolgreiche FP-Serie hat zukunftsorientierten Zuwachs bekommen. Das brandneue Modell Roland FP-40 richtet sich an Hobbymusiker und leidenschaftliche Freizeitpianisten. Es bietet eine – für E-Pianos – ganz neue Verbindungstechnologie und setzt auf neue Formen der Software-Interaktion.

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Damit will Roland nicht nur neuen Schwung in das Konzept der Digital- und Homepianos bringen, sondern auch frischen Wind in festgefahrene Lernfortschritte und Übepraktiken. Wer also neben einem neuen E-Piano auch auf der Suche nach neuen Übeimpulsen, Lernmethoden und musikalischem Input ist, sollte sich das FP-40 genauer anschauen.

Bewährte Tastatur mit tollem Spielgefühl

Never change a winning team – auch beim FP-40 hat Roland sich für die hervorragende Klaviatur PHA-4 entschieden. Sie bietet eine graduierte Hammermechanik mit Tri-Sensor-Technik, eine angenehme und ausgewogene Gewichtung samt Druckpunktsimulation und Ivory Feel-Oberfläche.

Die PHA-4-Klaviatur haben wir aus guten Gründen schon in vielen Testberichten lobend erwähnt, und sie kommt in zahlreichen Roland E-Pianos zum Einsatz wie z.B. dem performanten Stagepiano RD-88 EX.

Ausdrucksstarke Performance oder zarte Begleitung – die PHA-4 ermöglicht ein Spielgefühl mit vollwertigem Feedback und macht damit in jeder musikalischen Situation einfach nur Spaß. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass man über die Fingerspitzen die Bewegungen der Mechanik spürt, fast wie bei einem akustischen Klavier. 

Selbst die Spielgeräusche der Klaviatur halten sich in Grenzen, das ist bei einem E-Piano im Home-Einsatz natürlich besonders wichtig. Denn nichts stört beim Üben einer Chopin-Etüde oder einer Sonate von Rachmaninow mehr, als Tastengeräusche, die lauter sind als die Musik. Apropos Sound.

Roland FP-40 - PHA-40 Tastatur (Bildquelle: Roland)
Die fantastische Tastatur PHA-4 ist jedem Zweifel erhaben. (Bildquelle: Roland)

Zwei große Sound-Upgrades

Roland setzt beim neuen FP-40 auf die Engine „Piano Reality“, die wie ihr Vorgänger ebenfalls eine Mischung aus Sampling und Modeling darstellt. Laut Hersteller reagiert die Klangerzeugung noch exakter auf unterschiedliche Anschlagstärken und soll feinere klangliche Nuancen erlauben wie bei einem akustischen Instrument. Das Demo-Video zeigt das schon sehr gut.

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Mehr Informationen

Im FP-40 selbst stehen insgesamt 40 spielbare Instrumente zur Verfügung. Aber verwendet man die Roland Piano-App, kommen nochmal 265 Klänge dazu. Es gibt diverse akustische Pianos, aber auch E-Pianos, Orgeln, Streicher und Synth-Sounds.

Auch das Lautsprecher-System des Roland FP-40 ist neu. Es besteht aus zwei ovalen Speakern, die mit jeweils 12W Verstärkung für einen ausgewogenen und klaren Sound sorgen sollen. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurden die Lautsprecher beim FP-40 auf die Oberseite verlegt für einen direkteren Sound in der Spielposition.

Roland FP-40 - Speaker
Das neu entwickelte Lautsprechersystem wurde auf der Oberseite des Pianos untergebracht. (Bildquelle: Roland)

Neue App: Piano Sphere

Im nahtlosen Zusammenspiel mit der kostenlosen App wird das Roland FP-40 zum Lern-Tool, das einen durchdachten Lehrplan verfolgt. Entwickelt wurde die App mit den e-Learning-Experten von Skoove. Piano Sphere gibt Echtzeit-Feedback, misst Spielzeit, trackt Fortschritte, schlägt selbstständig bestimmte Lektionen vor und lobt sogar für tägliches Üben. Klavierlehrer auf der ganzen Welt haben sehnsüchtig auf genau dieses Feature gewartet.

Zudem bietet Piano Sphere Play-Along-Tracks. Wer mehr will als die 100 integrierten Songs, kann zusätzlich auf kostenpflichtigen Content und damit auf über 1.000 Lieder zugreifen.

In der Zukunft angekommen

Bluetooth ist inzwischen bei vielen digitalen Tasteninstrumenten verbaut und auch das FP-40 bietet das drahtlose Kommunikationsprotokoll. Darüber lassen sich sowohl MIDI- als auch Audio-Informationen übertragen. Damit wird das E-Piano also quasi zum Bluetooth-Speaker, über den Songs vom Smartphone oder Tablet aus kabellos übertragen werden können.

Eines der technischen Highlights ist aber zweifelsohne die eingebaute Fähigkeit, das E-Piano über WLAN zu verbinden. Darüber läuft die Kommunikation mit der „Piano Sphere“-App. Künftig soll das FP-40 darüber auch mit Firmware-Updates versorgt werden. Darauf sind wir sehr gespannt.

Roland FP-40 - Software
Über die App „Piano Sphere“ hilft das FP-40 beim Klavier lernen. (Bildquelle: Roland)

Tragbares Homepiano

Ob das Roland FP-40 daheim oder mobil genutzt werden soll, kann man selber entscheiden. Das Instrument kann auf auf jedem handelsüblichen Keyboard-Ständer platziert werden. Optional bietet Roland aber auch eine feste Unterkonstruktion an, Custom-Ständer genannt, durch die das FP-40 zum Homepiano wird. 

Zusätzlich gibt es sogar eine 3-Pedal-Einheit, die über eine Leiste fest am Custom-Ständer fixiert wird. Darüber sollten Käufer auch ernsthaft nachdenken, im Lieferumfang des E-Pianos ist statt einem anständigen Sustain-Pedal leider nur ein Fußtaster, der nur bedingt den Pedalzweck erfüllt.

Roland FP-40 - Stativ
Mit dem passenden Stativ und der 3-Pedal-Einheit wird aus dem FP-40 ein Homepiano. Roland bietet das FP-40 inkl. Stativ in den Farben schwarz und weiß an. (Bildquelle: Roland)

Anschlüsse und Zubehör sind überschaubar

Die klare Abgrenzung des FP-40 zum Konzept eines Stagepianos zeigt sich auch an den wenigen Anschlüssen auf der Rückseite. Neben dem obligatorischen Audio-Ausgang in Form einer Stereoklinke gibt es zwei Pedalanschlüsse für ein einfaches Dämpferpedal, sowie für die bereits erwähnte 3-Pedal-Einheit.     

Das Anschließen von mobilen Devices erfolgt über den USB-C-Port, darüber läuft auch die USB-Audio/MIDI-Funktionalität. Das Nutzen von Speichermedien gelingt dagegen über den USB-A-Anschluss (Memory). Für Kopfhörer gibt es vorderseitig zusätzlich eine Buchse für Stereo-Miniklinke. Netzteil und Notenhalter werden erfreulicherweise zusammen mit dem Instrument ausgeliefert.

Roland FP-40 - Anschlüsse
Die Anschlüsse des FP-40: Alles, was man zuhause braucht. (Bildquelle: Roland)

Fazit: Zukunftsorientiertes Digitalpiano mit pädagogischem Anspruch  

Das neue Roland FP-40 präsentiert sich als moderne Erweiterung der beliebten FP-Serie. Den Demo-Videos des Herstellers nach zu urteilen klingen die Piano-Sounds sehr realistisch – und mit der bewährten PHA-4-Tastatur darf man auf ein tolles Spielgefühl schließen.

Wir hoffen, schon in Kürze ein Testgerät zu bekommen, um wie gewohnt den ausführlichen Testbericht zu liefern. Einen kleinen Punktabzug sehen wir allerdings schon jetzt: Wie bei anderen E-Pianos der FP-Serie auch legt der Hersteller lediglich ein einfaches „Dämpferpedal“ bei. In der Preisklasse um 700 € sollte ein vollwertiges Sustain-Pedal eigentlich selbstverständlich sein.

Roland FP-40 – Überblick

Erhältlich ab: 09.2026
Tastatur: PHA-4 mit Hammermechanik, Triple-Sensor, Druckpunktsimulation und Ivory Feel
Polyphonie: 256 Stimmen
Neuheiten: Piano Reality Engine, WLAN-Empfang und „Piano Sphere“-App
Hersteller/Vertrieb: Roland

Tobias Homburger - Autor bei PIANOO.de

Tobias Homburger

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