Klavier lernen bei knappem Budget – für genau diesen Fall bieten nicht wenige Hersteller Digitalpianos im unteren Preissegment. Wie macht sich also die neue Kawai CX-Serie? Wir haben uns die Modelle Kawai CX-102 und CX-202 im Vergleich angeschaut.
Pro und Contra
Klavier lernen bei knappem Budget – für genau diesen Fall bieten nicht wenige Hersteller Digitalpianos im unteren Preissegment. Wie macht sich also die neue Kawai CX-Serie? Wir haben uns die Modelle Kawai CX-102 und CX-202 im Vergleich angeschaut.
Gerade in dieser Preisklasse wird es richtig spannend, denn die Frage ist: Wieviel Digitalpiano bekommt man im Preissegment an der 1.000-Euro-Grenze? Das gilt umso mehr, wenn es sich wie bei den beiden Einsteiger-Modellen von Kawai um Homepianos handelt.
Das Kawai CX-102 liegt knapp unter der 1.000-Euro-Marke, das Kawai CX-202 ist zum Preis von ca. 1.200,- Euro dann ähnlich ausgestattet, aber in den wesentlich Punkten Tastatur und Lautsprecher besser als das kleinere Modell. Damit positioniert Kawai die CX-Serie fast deckungsgleich mit der Yamaha Arius-Serie – auf welche Details man hier im Vergleich achten sollte, erfährst du im Abschnitt „Kawai CX-Modelle im Vergleich“.
Beide CX-Modelle vereint eine umfangreiche Ausstattung, Lernfunktionen wie Recorder und eingespeicherte Etüden und Notenmaterial inklusive. Die Klavierklänge sind ansprechend und spielen sich ausdrucksstark über die Hammermechanik-Tastaturen. Für Anfänge zum Klavierlernen mit einem Digitalpiano sind somit alle Voraussetzungen erfüllt.

In diesem Punkt hat ganz klar das teurere Modell die Nase vorn. Die „Real Hammer-Compact“-Klavieratur spielt sich sehr angenehm und dabei präzise. Das trifft grundsätzlich auch für das kleinere Modelle CX-102 zu, allerdings spürt man den Unterschied im Anschlag sofort.
Die RH-Light-Tastatur des CX-102 spielt sich deutlich leichter und wäre somit ideal für absolute Anfänger, die es nicht gewohnt sind, mit einer gewichteten Tastatur zu spielen. Ein schöner „Nebeneffekt“: Beide CX-Modelle besitzen angeraute Tastenoberflächen – zwar ist das kein Ivory-Touch wie bei den größeren Digitalpianos von Kawai, aber auch die Kunststoff-matt-Oberflächen verbinden ein angenehmes Anfassgefühl mit einem griffigen Touch.

In diesem Punkt sind beide Modelle der Kawai CX-Serie identisch: Sogar 17 Klänge sind fest eingespeichert, darunter auch Sounds aus anderen Kategorien wie Strings, E-Piano und Vintage Keyboards. Im Vordergrund stehen natürlich die Piano-Sounds, und die wirken dynamisch und ausdrucksstark – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Klangdetails wie Saitenresonanz, Voicing, Damper-Resonanz und Half-Pedal.
Hier stimmt der Grundklang sowie auch die Klangentwicklung über die Anschlagdynamik. Praktisch: Über die kostenlos erhältliche App PianoRemote ist es sehr komfortabel und übersichtlich, um mit den Klängen zu hantieren. Denn dank Layer- und Split-Modus kann man hier einiges herausholen – bei den Kawai CX-Modellen geht ganz klar mehr als nur Klavier spielen.

An Bord haben die beiden CX-Modelle einen Recorder/Player nebst Metronom eine Lesson-Funktion, Bluetooth-MIDI sowie USB-MIDI zur Kommunikation mit exterenen MIDI- sowie Mobilgeräten und Musikcomputer.
Selbstverständlich findet man Standards wie Transpose, Fine Tuning, MIDI-Local und die üblichen MIDI-Einstellungen. Hier vermisst man nichts.
Die eingebauten Lautsprecher-Systeme sind wie bei allen Digitalpianos dieser Preisklasse der Schwachpunkt – hier sollte man nicht zu viel erwarten. Dennoch ist der Klang in den gegebenen Rahmenbedingungen durchaus angenehm. Zum Üben und zum Spielen im Musik- oder Kinderzimmer reicht die Leistung selbst beim kleineren Modell absolut aus.

Die Kawai CX-Modelle lösen die Einsteiger-Modelle der KPD-Serie ab. Bei weitgehend gleicher Ausstattung gibt es vor allem zwei Unterschiede: Tastatur und Lautsprecherklang. Wer bei diesen beiden Punkten keine Kompromisse eingehen möchte, sollte auf jeden Fall das größere Modell CX-202 in den Fokus stellen.
Kawai CX-Serie vs. Yamaha Arius: Die Arius-Serie positioniert sich sehr ähnlich im Marktsegment der Einsteiger-E-Pianos. Während das kleine Arius-Modell in der Tastatur weniger attraktiv wirkt als das kleine CX-Modell, fällt der Vergleich der größeren Modelle CX-202 und YDP-165 zugunsten des Arius E-Pianos aus.
Die Tastatur wirkt hier dank synthetischen Ivory und Ebony-Decklagen hochwertiger. Außerdem können beide Yamaha E-Pianos mit einer USB-Audio/MIDI-Funktion glänzen, die den Anschluss von Mobilgeräten oder Musikcomputer sehr einfach machen kann.

Die neuen Modelle der Kawai CX-Serie sind vielleicht keine Highlights, sie können sich aber im Einsteiger-Segment gut behaupten. Dabei setzt Kawai mit der CX-Serie die Akzente bei den wichtigen Elementen, die für Einsteiger im Vordergrund stehen: Gute Tastaturen und ausdrucksstarke Klavierklänge. Darüber hinaus stimmt auch die weitere Ausstattung sowie die Verarbeitung und nicht zuletzt der Preis.

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Pro und Contra
Stylisches Design, smarte Bedienung, viele gute Piano-Sounds und eine gute Ausstattung der neuen Casio Privia PX-S7000, PX-S6000 & PX-S5000.
Per Mausklick professionell klingende Piano-Begleitungen im Rechner erzeugen. Toontrack EZkeys ist ein flexibles Piano-VST und Songwriting-Tool.
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