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Test: Kawai CN29 – Digitalpiano für Einsteiger

  • Das Kawai CN29 bietet als das kleinere Modell in Kawais Einsteiger-Serie viel Ausstattung und Qualität.
  • Das Spielgefühl der Hammermechanik-Tastatur mit Druckpunktsimulation, 3-fach-Sensor und Ivory-Touch-Oberfläche hat Fortgeschrittenen-Niveau.
  • Hervorzuheben sind außerdem die komfortable Bedienung dank OLED-Display und ein Lautsprechersystem mit viel Klangvolumen.
Kawai CN29
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Als das kleinere Modell in der CN-Serie hebt sich das Kawai CN29 in Preis und Ausstattung deutlich ab. Das kleine Piano scheint daher genau das richtige für den gehobenen Einstieg zu sein. Es bringt im Vergleich zum Vorgängermodell CN27 wichtige Detailverbesserungen in Klang und Bedienkomfort.

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Hervorragende Tastaturen mit Hammermechanik und Druckpunktsimulation, hochauflösende und detailreiche Piano-Sounds von Shigeru-Kawai Konzertflügeln in Kombination mit top Verarbeitung und umfangreicher Ausstattung – von diesen Merkmalen profitieren selbst die Einsteiger-Digitalpianos in Kawais CN-Serie.

Klingt fast schon wie ein Großes… 

Die Unterschiede zum Vorgängermodell CN27 mögen auf dem Papier marginal erscheinen, aber das sagt wenig über den Sound aus. Besonders in diesem Punkt sind die Verbesserungen des Kawai CN29 gewaltig. Man hat offensichtlich an der Klangwiedergabe getüftelt: Dass Kawai Komponenten des renommierten Hifi-Herstellers Onkyo verbaut, ist zwar bekannt. Aber mit dem Kawai CN29 erntet man die Früchte dieser Zusammenarbeit nun auch in der Einsteiger-Klasse. Das ist neu – und gut.

Eine Klangfülle, wie sie das CN29 produzieren kann, würde man einem so kleinen Digitalpiano gar nicht zutrauen. Und auch der Kopfhörer-Sound erfährt eine Optimierung durch eine Raumsimulation. Sie ist dezent eingestellt und kann auch abgeschaltet werden. Selbst ohne diese „Spatial Headphone Sound“-Funktion (SHS) klingen die Piano-Sounds realistisch räumlich. Eine kleine Besonderheit: Man kann das Soundsystem sogar auf den Kopfhörer-Typ (geschlossen, offen, In-Ear etc.) einstellen.

Kawai CN29 im Video-Test

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Shigeru Kawai Konzertflügel inklusive

Auch dieses Ausstattungsmerkmal sorgt für guten Klang: Im Vordergrund steht der Sound des Shigeru Kawai SK Concert Grand – brillant, klar, voll und breit. Ein universell einsetzbarer Piano-Sound, der in Ausdrucksmöglichkeiten und Detailreichtum begeistert. Sympathetic Resonances, Key-Off-Effekt, Damper Noise – alle diese Klangdetails machen den Unterschied zwischen einem gesampelten Abbild eines Klaviers und einem ausdrucksstarken Konzertflügel, wie man hier erleben und spüren kann.

Mit dem EX Concert Grand steht dann noch ein zweiter Kawai Flügel zur Wahl, der mit mehr Volumen im Bass und einem perkussiven Diskant gut geeignet ist für Pop und Rock. Weitere Klavierklänge gibt es in Form eines sehr charmanten Upright Pianos, Studio- und Mellow-Grands. Die Klangqualität ist überall bestens.

E-Pianos und andere Sounds

Ebenfalls Premium ist das Classic E-Piano –  ein Vintage E-Piano Marke Fender Rhodes. Es wirkt nicht ganz so hochauflösend wie beim größeren Modell CN39, aber dank der Key-Off-Effekte erlaubt auch das CN29 eine realistisch klingende Artikulation. Auch die zusätzlichen Sounds wie Jazz Organ, Church Organ sowie Strings, Choir und New Age Pad gefallen. Rundum eine gute Auswahl an Sounds, die man auch in Verbindung mit der DUAL-Funktion super kombinieren kann.

Kawai CN29 mit OLED-Display
Kleines Feature, große Wirkung: Dank OLED-Display lassen sich die Funktionen des CN29 einfach handhaben.

Komfortable Handhabung

Bei den Digitalpianos der Einsteigerklasse fällt die Ausstattung an Bedienelementen in der Regel rudimentär aus. Nicht so beim Kawai CN29, welches sogar ein Display besitzt. Letzteres ist zwar nicht wirklich groß, aber es ist dank OLED-Technik grafikfähig und sehr gut abzulesen. Die Menüführung ist einfach und übersichtlich. Jede Funktion des Kawai CN29 kann über die Anzeige eingestellt werden – die Tastatur muss dabei nicht als Eingabegerät herhalten.

Für ein Digitalpiano dieser Preisklasse hat das Kawai CN29 außerdem jede Menge Funktionen zu bieten. Neben den Standards wie Metronom, Recorder, Transpose und Tuning kann man sogar die Effekte editieren und mit Hilfe des Virtual Technician den Klavier-Sound mit vordefinierten Profilen justieren. Mit diesen Möglichkeiten sind Kawai Digitalpianos den Mitbewerbern schon seit Jahren eine Nasenlänge voraus. Selbst bei einem Einsteiger-Modell wie dem CN29 ist erstaunlich, wie wandlungsfähig das Klangverhalten der akustischen Piano-Sounds zu gestalten ist.

Kawai CN29 über Bluetooth mit iPad verbinden
Die Verbindung mit Mobilgeräten ist drahtlos per Bluetooth oder über USB möglich.

Bluetooth inklusive

Über Bluetooth kann das CN29 auch drahtlos mit Mobilgeräten kommunizieren. Dabei beschränkt sich die Anwendung auf Bluetooth-MIDI, um etwa eine Piano-App über die Tastatur des CN29 zu spielen. Den Virtual Technician übrigens gibt’s von Kawai auch kostenlos als iOS-App. Eine tolle Sache, um noch mehr Details in den Klängen zu editieren.

Schade übrigens, dass bei der Kombination mit Mobilgeräten via USB nicht auch der Audiostream von Apps berücksichtigt wird. Hier leisten vergleichbare Instrumente der Mitbewerber mehr.

Tolles Spielgefühl

Detailreiche Klavierklänge mit viel Dynamik, der volle Sound des Lautsprechersystems – all das mündet in beste Voraussetzungen, um über die Tastatur den Klang zu spüren. Das macht die Responsive Hammer III Mechanik sehr gut. 

Die Hammermechanik-Tastatur mit graduierter Gewichtung ist schon vom Stagepiano MP7 SE bekannt und wird auch im größeren Modell CN39 verbaut. Exakt und straff spielen sich die Ivory-Touch-beschichteten Tasten, welche mit den Piano-Sounds auf feinfühlige Weise interagieren. Dank Druckpunktsimulation und 3-fach-Sensortechnik wird die Anschlagdynamik von pianissimo bis forte perfekt umgesetzt.

Das Kawai CN29 im Vergleich

CN29 vs. CN39: In Tastatur und Klangerzeugung identisch weisen die beiden Modelle allerdings einige markante Unterschiede auf. Auch wenn die Leistung des Wiedergabesystems mit 2 x 20 Watt gleich ist, so ist das CN39 mit zusätzlichen Hochton-Lautsprechern noch ein mal deutlich besser in der Klangabstrahlung. Das CN29 kommt dann mit weniger Sounds und etwas geringerer Polyphonie-Leistung aus – mit 192 Stimmen aber deutlich mehr als ausreichend dimensioniert.

CN29 vs. CN27: Im Vergleich zum Vorgängermodell gibt es Verbesserungen, die man sehen und hören kann. Dank OLED-Display fällt die Handhabung der (nicht wenigen) Funktionen beim CN29 erfreulich leicht aus. Und das eingebaute Audiosystem von Onkyo sorgt für spürbar besseren Sound beim neuen Modell.

Fazit: Einsteiger-Piano mit hochwertigen Features

Als Digitalpiano für Einsteiger ist das Kawai CN29 uneingeschränkt zu empfehlen. Der Hersteller setzt hier auf die Ausstattungsmerkmale, die zum Klavierspielen und -lernen essenziell sind: Eine hervorragende Tastatur und detailreiche Piano-Sounds, die selbst fortgeschrittenen Pianist*innen nuancierte Ausdrucksmöglichkeiten bieten können. Mit dem verbesserten Lautsprechersystem hat dieses kleine Digitalpiano selbst in größeren Räumen einen voluminösen Sound. Nicht zuletzt stimmen auch Design und Verarbeitung – alles in allem ein Digitalpiano, an dem Einsteiger lange Freude haben.

Kawai CN29 – Überblick

Erhältlich seit: 06.2019
Tastatur: Responsive Hammer III (RH III), graduiert gewichtete Hammermechanik mit Druckpunktsimulation und Ivory Touch
Polyphonie: 192 Stimmen
Piano-App: Kawai Virtual Technician (kostenlos erhältlich für iPad)
Hersteller/Vertrieb: Kawai

Produktpräsentation des Kawai CN29

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Jörg Sunderkötter

Der Hersteller setzt hier auf die Ausstattungsmerkmale, die zum Klavierspielen und -lernen essenziell sind: Eine hervorragende Tastatur und detailreiche Piano-Sounds, die selbst fortgeschrittenen Pianist*innen nuancierte Ausdrucksmöglichkeiten bieten können.

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