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Test: Spitfire Audio LABS Soft Piano – Free Piano-VST

  • Das LABS Soft Piano von Spitfire Audio ist ein gutes Beispiel für ein professionell gemachtes Free Piano-VST.
  • Im Soft-Pedal gesampelt entsteht ein sehr weicher Klavierklang, der sich gut für atmosphärische und lyrische Piano-Parts eignet.
  • In der LABS-Reihe veröffentlicht Spitfire Audio jeden Monat ein kostenloses Free-VST-Instrument. Download und Installation setzt die Spitfire-Audio-App und einen User-Account (ebenfalls kostenlos) voraus.
Spitfire Audio LABS Soft Piano - Free Piano-VST
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Das LABS Soft Piano von Spitfire Audio ist ein gutes Beispiel für ein professionell gemachtes Free Piano-VST. Es ist zwar eine in den Ausdrucksmöglichkeiten limitierte Version, aber als User darf man sich freuen: Spitfire Audio LABS Soft Piano enthält einen stimmungsvollen Piano-Sound in guter Aufnahmequalität, man kann das Piano-VST kostenlos herunterladen und unbegrenzt nutzen.

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Dabei lernt man auch gleich die Spitfire Audio App kennen, die das gesamte Management der Software-Instrumente abwickelt, inklusive Download und Installation. Sehr komfortabel funktioniert das natürlich auch bei den zahlreichen kostenpflichtigen Libaries von Spitfire Audio. Für Spitfire Audio LABS muss man keine Sampling-Software wie z.B. Native Instruments Kontakt besitzen, um von den Sounds der Free-Instrumente zu profitieren. Aber man braucht natürlich eine DAW- oder andere Host-Software.

Weich wie Watte

Vom Ideal eines brillanten, strahlenden Klang eines Konzertflügels liegen wir beim Soft Piano meilenweit entfernt. Es handelt sich zunächst unverkennbar um ein Upright-Klavier. Außerdem wurde es im Leise-Pedal (Una Corda) gesampelt, wobei der Filz-Dämpfer zwischen die Hämmer und Saiten geschoben ist.

Moderator-Pedal - Dämpfung der Hämmer durch einen Filzstreifen
Durch das Moderator-Pedal wird ein Filzstreifen zwischen Hämmer und Saiten gebracht, was einen sehr weichen Anschlag erzeugt.

Der abgefederte Anschlag der Hämmer erzeugt einen extrem weichen, indirekten Sound, was zudem durch die sanften mechanischen Nebengeräusche des Pianos sehr schön intim klingt. Damit gelingen stimmungsvolle und szenische Sounds, die gleich an Filmmusik erinnern – gut für Solo-Stücke, gut für leise Songwriter-Piano-Tracks.

Das Video unten von Oliver Patrice Weder ist ein super Beispiel für den gedämpften Soft-Piano-Sound. Das Labs Piano klingt recht ähnlich, aber irgendwie doch noch weicher.

LABS Soft Piano installieren

Das Piano-VST ist im Handumdrehen spielbereit, jedoch muss man vorher einen Account bei Spitfire einrichten und die Spitfire Audio App auf seinem Rechner installieren. Sobald diese mit dem Account verbunden ist, werden die über die Website für den Download aktivierten Inhalte heruntergeladen und installiert. In der App kann man vorher einstellen, wo Spitfire Audio den Sample-Content und Presets speichern soll.

spitfire-audio-plug-in-gui
Die Handhabung des Spitfire Audio Plug-ins ist sehr einfach und übersichtlich. Der große Regler in der Mitte kann je nach Instrument mit unterschiedlichen Parametern besetzt werden. Beim Soft Piano wird darüber der Reverb-Anteil eingestellt.

Arbeiten mit dem LABS Plug-in

Um die LABS Instrumente zu spielen, startet man in der DAW das Plug-in. Es präsentiert sich mit einer sehr minimalistisch gehaltenen Oberfläche, welche Regler für Reverb, Lautstärke und einen zusätzlichen Parameter bietet. In der miniaturisierten Tastatur wird der verfügbare Tonbereich des Sounds angezeigt. 

Beim LABS Soft Piano gibt es kaum Möglichkeiten, den Sound zu variieren. Bei anderen LABS Instrumenten sieht das aber anders aus. Bei den Strings etwa gibt es verschiedene Artikulationen, ebenso bei dem Amplified Cello. Das ist alles sehr einfach gehalten, und ebenso erfreulich unkompliziert arbeitet es sich mit dem Spitfire Audio Plug-in. Über den den übersichtlich Browser findet man schnell zu den Sounds, die Parameter sind bereits Controllern zugewiesen. Es ist sehr einfach, damit guten Sound zu machen.

Fazit: Atmosphärischer Sound, top Aufnahmequalität

Das LABS Soft Piano ist ein wunderschöner, minimalistischer Piano-Sound mit vor allem atmosphärischem Klang und professioneller Aufnahmequalität. Dabei ist das Free Piano-VST Auftakt für eine ganze Reihe von monatlich erscheinenden Free-Instrumenten aus dem großen Angebot der Spitfire Audio Sounds. Die LABS Instrumente sind dabei gelungene Teaser – wer das Soft Piano mag, dem wird auch das Gwylim Simcock Piano gefallen, das Spitfire Audio zum Preis von 99,- Euro anbietet. Überhaupt lohnt der Blick in das mit tollen Sound-Demos und Videos dokumentierte Angebot der Sound-Libraries und Software-Instrumente.

Spitfire Audio LABS Soft Piano – Überblick

Erhältlich seit: 04.2018
Plattform: Mac OS, Windows, VST 2/3, AU, AAX
Voraussetzung: Erfordert die Einrichtung eines User-Accounts, Installation von Spitfire Audio App
Preis: Freeware, kostenlos
Hersteller: Spitfire Audio

Was ist LABS?

Mit der LABS-Reihe bietet Spitfire Audio hochwertige Software-Instrumente als Free-Versionen an. Die Instrumente sind vermutlich den größeren Libraries entnommen und sollen natürlich Lust auf mehr machen. Was sie ohne Zweifel auch tun! Denn die LABS-Instrumente klingen wirklich toll. Auch wenn sie jeweils nur einen kleinen Ausschnitt eines umfangreichen (und kostenpflichtigen) Instruments enthalten, so kann man damit doch prima Musik machen. Den Anfang machte das Free Piano-VST LABS Soft Piano, dem schnell weitere Instrumente folgten: Amplified Cello, Strings, Electric Piano, Drums… man darf hoffen, dass noch weitere LABS-Instrumente herauskommen.

Demos und Tutorials zu Spitfire Audio LABS Soft Piano

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Jörg Sunderkötter


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Piano-VST · Software-Instrument · Spitfire Audio

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